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Ausflug Gras-Ellenbach (Odenwald) - (11/13 km)

Quelle: “Der Ausflug in den Odenwald”, Elvira Klein
Unsere Anmerkungen sind in blauer Schrift.

Wander-Dorado Überwald


Nicht nur einen Tag, einen Erholungsurlaub sollte man in diesem inneren, schon zum Süden bin ausgerichteten Teil des Odenwaldes verbringen. Überwald nennt sich diese Region der Wald-Wiesenlandschaft in einer Höhenlage zwischen 300 und 600 Metern, in die die Dörfer hineingetupft zu sein scheinen. Ein Dorado für Wanderer. Standortfür die variable Wanderung (elf Kilometer Route A, dreizehn Kilometer Routen A und D) ist Gras-Ellenbach, zu erreichen mit Bus von Weinheim, für Autofahrer: A 5, Anschlußstelle Weinheim, B 38 Fürth, B 460, Abzweigung Gras-Ellenbach.

Anmerkung: Leider haben sich die Weg-Markierungen inzwischen geändert. Die Markierungen, die wir vorgefunden haben, sind unten aufgeführt. Unser Ausflug deckte allerdings “nur” den blau-markierten Teil ab (ca. 5 -6 km)

Daß ein bekannter und geschätzter Kurort eine Oase der Ruhe bleiben kann, dafür ist das Kneippheilbad Gras-Ellenbach im Odenwald beispielhaft. Selbst den Siegfriedbrunnen am nahen Spessartkopf braucht es als Anreiz für den Fremden nicht, das Überland, die einzigartige Mittelgebirgslandschaft, spricht für sich. Den Heldennamen der Nibelungensage jedoch entkommt man nicht, sie sind allgegenwärtig in Straßen und an Gebäuden.

Nehmen wir Gras-Ellenbach als Ausgangspunkt für eine vielgestaltige Wanderung, die aufgrund der gegebenen Markierungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Längen und Variationen vorgenommen werden kann. Busbenutzer treffen an der Haltestelle Guntherstraße, von Weinheim kommend, ei, von hier wenden sie sich nach links in die Siegfriedstraße.
Autofahrer können hier an der Post parken. (besser am Hotel Dorflinde) Wer sich der Gesamtwanderung (A) einreihen möchte, folgt ab Hotel Dorflinde mit der Markierung stehendes rotes Kreuz dem Rechtsknick der Siegfriedstraße, biegt links ab hinauf zum Friedhof, dort rechts zum Wald. Das Schild “Krumme Tanne” zeigt in die gleiche Richtung. Ist der angekündigte Baum nach leichtem Anstieg erreicht, erweist sich die Tanne jedoch als stattliche, knapp dreihundertjährige Kiefer.
An dieser Stelle trennen wir uns vom roten Kreuz, das auf die Wegscheide zuhält, reihen uns geradeaus der örtlichen Ziffer 10 ein (Schild Walburgis-Kapelle), kommen damit zum gelben Doppelstrich, der uns links weiter durch den Wald bis Hammelbach lotst. Ein Zeichenwechsel wird am Cafe am Markt vorgenommen, das gelbe Andreaskreuz tritt jetzt in Aktion. Mit ihm geht es links um die-Ecke-,-ein-Stück die Straße nach Wahlen, am Ortsausgang links in den Gras-Ellenbacher Weg (Markierung H2 folgen), Neubaugebiet, und schon ist man wieder un Wald.
An der Schutzhütte teilen sich die Wege, wer abkürzen möchte (C), folgt dem Hinweis Gras-Ellenbach und Ziffer 12 (Ziffer 12 gibt es nicht mehr - wir sind dem Weg G4 gefolgt - bis Gras-Ellenbach Cafe Waldeck), die Ausdauernden knicken mit dem gelben Kreuz rechts ab auf den Kammweg über den Hammelberg (491 m). Sollte beim Beginn des Abstiegs das Zeichen kurz verlorengehen, auf dem nächstfolgenden festen Querweg nach links findet man es wieder. In weit ausholenden Serpentinen geht es abwärts nach Wahlen, dort eingangs links, nochmals links in die Straße Am Schmelzrain, damit ist man jetzt bei der Markierung weißer Rhombus. Den Wildrand entlang mit Blick ins Wiesental des Ulfenbaches geleitet der Rhombus nach Gras-Ellenbach zurück.

Autofahrer können diese Wanderung auch vom Naturparkplatz Wegscheide aus unternehmen (D), an der Kreuzung der B 460 von Fürth her mit der Verbindungsstraße von der B 38 (Dieburg) über Unter-Ostern. Sie beginnen mit dem gelben Strich Richtung Hammelbach und kommen von Gras-Ellenbach mit dem roten Kreuz über die "Krumme Tanne" zur Wegscheide zurück.

Eine andere, sehr reizvolle Variante (B) (die haben wir gewählt) führt durch das Gaßbachtal, die wie die Hauptroute an der "Dorflinde" beginnt. Hierfür orientiert man sich am Hinweis Cafe Bauer, läuft am Hotel Siegfried (das Hotel heißt Siegfriedbrunnen!) mit Ziffer 13 (Ziffer 13 gibt es nicht mehr - Wegmarkierung ist G5) das Gaßbachtal aufwärts zur Felsenquelle, an der Professor Beisinger den Entschluß zur Gründung des Naturparkes Bergstraße-Odenwald faßte, der 1960 in die Tat umgesetzt wurde. Vom Cafe Bauer weiter talaufwärts trifft man auf den gelben Doppelstrich (stattdessen hier der Beschilderung nach Hammelbach folgen) der Route (A).



Anmerkungen? Fragen? Nur her damit!