Thailand
Bangkok
Bangkok ist sehr lebendige, große und anfangs schwer zu überschauende Stadt. Bei über 10 Millionen Einwohnern scheinen auch die Verkehrsprobleme praktisch vorprogrammiert. Mit dem Auto/Taxi kommt in der Innenstadt von Bangkok teilweise kaum voran. Allerdings hat Bangkok eine Menge zu bieten und hebt sich dadurch von den anderen Süd-Ost-Asien Metropolen (Singapur, Hong Kong, Kuala Lumpur) durchaus ab.
Es wimmelt von Märkten (besonders angehem sind die Nachtmärkte) , es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, unzählbare Essensstände und Restaurants und viele Shopping-Center, in denen man sich schon fast verlaufen kann.
Im Vergleich mit Singapur und Hong Kong wirkt Bangkok weniger „steril“ und noch lebendiger – andere würden sagen „etwas chaotischer“. Bangkok hat sehr viele Sehenswürdigkeiten – allein der Besuch des Königspalasts und des Wat Phra Keo haben mehr zu bieten als z.B. Kuala Lumpur in punkto Sehenswürdigkeiten.
Bangkok lässt sich übrigens im Rahmen von Stop-overs besonders gut einbauen. Und auch zwei oder drei Tage reichen für einen ersten Eindruck aus.
Unsere Bangkok Tipps:
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Aufgrund der tropischen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit, sollte man kein zu hohes Tempo gehen wollen
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Der Sky-Train (BTS) und die Metro sind die beste Wahl um sich in Bangkok zu bewegen. Die Nutzung der Wassertaxis und Shuttle-Bote auf dem Fluß (Chao-Phraya) ist auch eine sehr gute Idee. Wie gesagt: Auto/Taxi meiden.
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Individuelle (private) Tagestouren mit eigenem Fahrer und Führer sind in Thailand recht erschwinglich und aus unserer Sicht eine gute Idee. Man erfährt viel über Land und Kultur und kann dabei sein eigenes Tempo vergeben.
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Absolutes Pflichtprogramm sind: Der beindruckende, prachtvolle Königspalast (Grand Palace) und der Wat Phra Keo. Eine individuelle Führung durch den Palast und Wat Phra Keo würden wir sehr empfehlen. Allerdings sollte man diese vorher buchen – am besten inklusive Transfer/Fahrer – und nicht auf die „Bauernfänger“ vor dem Eingang reinfallen.
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Desweiteren sollte man sich den Wat Arun (am besten per Boot) und Wat Pho (Tempel des liegenden Budhas) nicht entgehen lassen. Der liegende Buddha ist 45 m lang! Auf den Fußsolen des Buddhas sind die 108 Tugenden eines wahren Buddhisten dargestellt. Unbedingt sollte man daherr eine Schale mit 108 Münzen (je 25-Satang) in die 108 Almosenschalen werfen. Das bringt Glück.
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Eine Fahrt duch die Klongs (Fluß-Kanäle) ist zu empfehlen. Wir hatten uns ein eigenes Longtail-Boot mit Führer gebucht. Longtail-Boote sind Schnell-Boote, die mittels eines LKW-Motors an dem die Schiffsschraube befestigt ist, durch den Fluß fahren. Sehr angenehm, da luftig. Außerdem bekommt man eine Menge Eindrücke mit von den ärmeren Menschen, die direkt am Fluß wohnen und leben. Jedes Haus hat seinen eigenen Bootssteg, der Wasch-, Koch- und Badeplatz zugleich ist. Die Garküchen gibt es hier ebenfalls auf Booten.
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Den „Floating Market“ kann man sich sparen, da dieser wohl zu einer reinen Touristen-Attraktion mutiert ist.
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Einkaufen:
Am besten hat uns das MBK-Shopping Center (Sky-Train: National Stadium) gefallen. Es ist riesig groß, eher „jung“ und quirlig. Allein die Technik-Etage im 4. Stock ist ein Erlebnis. Hier findet man tatsächlich geschätzte 100 Handy-Stände, die augenscheinlich alle das gleiche Angebot führe und direkt nebeneinander stehen. Im 5. Stock (Fifth Food Avenue) kann man hervorragend essen!
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Das benachbarte Siam-Paragon (eine Haltestelle weiter: Siam) ist zwar auch gigantisch groß, aber eher exklusiver ausgerichtet (Edeldesigner). Mit anderen Worten, die üblichen Nobel-Marken dominieren. Wir fanden es daher eher langweilig.
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Im „Siam Central“ und „Central World Plaza“ bekommt man eher so das übliche europäische Zeug (Esprit, Zara, Mango) zu relativ deutschen Preisen.
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Essen: Central Department Store in Chit Lom. Absolut genialer Food Court! (Food Loft)
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Das Jim Thompson House hatten wir erstmal unterschätzt und daher erst bei unserem Bangkok Besuch 2009 angesehen. Es liegt etwas versteckt – aber letztlich nur 10 Fuß-Minuten von Sky-Train Haltestelle „National Park“ entfernt. Jim Tompson hatte hier in sechs Teakhäusern, die aus verschiedenen Teilen Thailands zusammengetragen hatte, gelebt und eine Menge Kunstschätze gesammelt. Er machte die Thailändische Seide weltbekannt (Thai Silk Company). Der Besuch des J.T. House lohnt sich auf jeden Fall. Es liegt inmitten eines schönen, schattigen Gartens und die Führung ist sehr gut organisiert (Eintritt: 200 Baht)
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Einkaufen: JJ Mall und Chatuchak Weekend Market (auch JJ Market gennant).
Die JJ Mall ist offensichtlich eine Mall, in der vornehmlich Einheimische einkaufen. Das merkt man gleich an den Waren und den Preisen. Hier gibt es zum Glück keine Esprit Einheitsklamotten und wenn, dann nur als Plagiate.
Der Markt ist die ganze Woche über geöffnet. Wir waren allerdings nicht am Wochenende dort, wo er auf bis zu 400.000 Besucher anwächst, die auf über 15.000 Ständen einkaufen. Es gibt praktisch alles: Vom Zierfisch bis zur Holzschnitzerei.
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Einkaufen: Suam Lam Night Bazar; SkyTrain „Lumphini“. Der Nachtmarkt ist riesig groß. Hier kann man jede Menge Souvenirs kaufen, überall gibt es was zu essen und jede Menge Open-air-Bars. Nur die Hitze in den engen Gängen unter den Plastikplanen macht einen ganz schön fertig.
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Einkaufen: Nachtmarkt auf der Sukumvit Road. Die Sukumvit Road wandelt sich abends in einen großen Nachtmarkt.
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Tipp: Tagesausflug zur alten Hauptstadt Ayutthaya: Ruinen von zahlreichen Tempeln. Viel ruhiger als Bangkok – ist vielleicht auch eine gute Idee, hier eine Nacht zu bleiben.
Wir sind per Auto bis Ban Po – Sommerresidenz des Königs, schöne Palastanlage, die unterschiedliche Baustile kombiniert (euro-asiatisch) und anschließend von dort mit einem Longtailboot auf dem Fluss nach Ayutthaya gefahren. Kurzer Stopp in der portugisischen Siedlung und anschließend Besichtigung zahlreicher Tempel. Wir hatten eine sehr nette Führerin (Kung), die Wert darauf legte, dass wir zwischendurch alle möglichen thailändischen Spezialitäten probieren.
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Tipp: Abends in die Sky Bar im 64. Stock des State Towers (Silom Road). Fantastische Aussicht und gute Cocktails. Keine Reservierung erforderlich. Das Essen im dazugehörigen Sirocco-Restaurant soll eher durchschnittlich sein – kann man sich also sparen.
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Tipp: Abendessen in Sukhumvit im „Le Dalat Indochine“, French-Vietnamese Restaurant.
Sehr gutes Essen und das Ambiente stimmt auch.