Reisebericht Stockholm
26.8. U-Bahn Station Kungstgrädgarden, Schiffsrundfahrt Djurgarden,
Skansen, Essen in Gamla Stan
Die U-Bahnstation liegt sehr tief und man kommt sich vor wie in Rom,
da dort jede Menge Skulpturen ausgestellt sind. Von dort kann man in 10 min.
zum Pier laufen, von dem die Ausflugsboote starten. Die Tour führt einmal
um die Insel Djurgarden herum. Sehr schöne Rundfahrt, bei der man an
zum Teil supernoblen Wohngegenden vorbei fährt, wo auch ein Gitarrist
von Abba wohnt. Wieder am Pier angekommen, sind wir mit dem Bus nach
Skansen gefahren, das auch auf der Insel Djurgarden liegt. Sehr schönes
Freilichtmuseum mit Tierpark, in dem die Tiere des Nordens zu sehen sind
(Elche, Rentiere, Bären). Um 19 Uhr gab es eine schön gemachte
Folklore-Tanzvorstellung. Abendessen beim Inder in Gamla Stan
(relativ preiswertes Essen für ca. 9 bis 10 Euro pro Hauptgericht)
und Spaziergang durch die Gassen der Altstadt.
Leckeres Eis in selbst gebackenen Waffeln in der Nähe vom Schloss
(Västerlanggatan).
27.8. Stadtschloss und Wachablösung,
Mittagessen im Fressmarkt am Kulturhuset, Stadtrundgang mit Staatshuset,
Essen in Gamla Stan (nichts passendes in Norrmalm - zu teuer)
Besichtigung des königlichen Schlosses in Gamla Stan. Um 12 Uhr kann
man die Wachablösung auf dem Schlossplatz anschauen. Ist ganz nett
anzuschauen, allerdings ist alles voll mit Japanern. Vom Schloss
kann man runter laufen zur Einkaufsmeile, wo man zum Teil auf recht
ausgefallene Kleidung stößt. Beim Kulturhuset empfiehlt sich ein Essen
in der Markthalle. Dort sitzt man zwar nicht besonders gemütlich und
recht beengt, aber durch die große Auswahl an Restaurant und die
zentral gelegenen Sitzgelegenheiten kann sich jeder das holen,
worauf er Lust hat.
28.8. Schloss Drottningholm, Essen in Södermalm
Schöne ca. 50 minütige Fährfahrt über den See … an kleinen Inseln vorbei.
Das Schloß kann man von Innen besichtigen, was wir uns aber aufgrund des
schönen Wetters gespart haben. Der Schloßpark ist sehr schön und gepflegt
angelegt. An seinem anderen Ende liegt das Chinesische Schloß, das ebenfalls
zur Besichtigung geöffnet ist. Es ist schöner als das Haupschloß, da es
nicht so mit alten, dunklen Gemälden vollgestopft ist. Direkt unterhalb
des Chinesishen Schlosses ist eine kleine Cafeteria mit Snacks und selbst
gebackenen Waffeln.
Södermalm ist ein ehemaliges Arbeiterviertel. Hier gibt
es viele Restaurants und Kneipen, allerdings ist es auch nicht günstiger als
Gamla Stan.
29.8. Vasa Museum, Schäreninsel Fjäderholmena
Das Vasa Museum liegt auf der Insel Djurgarden und ist sowohl mit Bus, als auch
mit der Fähre zu erreichen. Die Fährfahrt (Dauer ca. 5 - 10 min.) ist mit
65 Kronen (ca. 7€) pro Nase ziemlich überteuert. Das Museum selbst ist absolut
sehenswert. Das Schiff ist sehr beeindruckend und wirkt durch das Dunkel des
Museums noch imposanter. Man kommt sich vor, als würde man vor der Black Pearl
in "Fluch der Karibik" stehen. Direkt am Bug des Schiffes ist ein Sammelpunkt,
an dem man englischsprachige Führungen machen kann. Die Zeiten sind auf dem
Schild vermerkt (Dauer ca. 25 min.). Es gibt auch einen Film anzuschauen, der
über die Bergung der Vasa berichtet und sehr interessant ist (Dauer ca. 30 min.).
Insgesamt sollte man mindestens 1,5 Stunden für das Museum einplanen.
Mit der Fähre geht es in etwa 25 minütiger Fahrt zur Schäreninsel
Fjäderholmena. Hier gibt es mehrere Selbstbedienungsrestaurants,
die erstaunlicherweise gar nicht mal so überteuert sind. Man sitzt hier sehr
idyllisch am Wasser mit Blick auf die im Wald verstreuten schwedischen Häuschen.
Die Insel ist so klein, dass sie gut zu Fuß erkundbar ist.Es git kleine Lädchen,
die Kunsthandwerk verkaufen. Bei der Glasbläserei und der Schmiede kann man den
Handwerkern bei der Arbeit zusehen.
30.8. Ruhiqer Tag am Staatshuset, Rückflug
Den letzten Tag haben wir ruhig angehen lassen und uns bis zur Abreise
noch ein wenig im Park am Staatshuset gesonnt.