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Stockholm 2004

Reisebericht Stockholm

26.8. U-Bahn Station Kungstgrädgarden, Schiffsrundfahrt Djurgarden, Skansen, Essen in Gamla Stan
Die U-Bahnstation liegt sehr tief und man kommt sich vor wie in Rom, da dort jede Menge Skulpturen ausgestellt sind. Von dort kann man in 10 min. zum Pier laufen, von dem die Ausflugsboote starten. Die Tour führt einmal um die Insel Djurgarden herum. Sehr schöne Rundfahrt, bei der man an zum Teil supernoblen Wohngegenden vorbei fährt, wo auch ein Gitarrist von Abba wohnt. Wieder am Pier angekommen, sind wir mit dem Bus nach Skansen gefahren, das auch auf der Insel Djurgarden liegt. Sehr schönes Freilichtmuseum mit Tierpark, in dem die Tiere des Nordens zu sehen sind (Elche, Rentiere, Bären). Um 19 Uhr gab es eine schön gemachte Folklore-Tanzvorstellung. Abendessen beim Inder in Gamla Stan (relativ preiswertes Essen für ca. 9 bis 10 Euro pro Hauptgericht) und Spaziergang durch die Gassen der Altstadt. Leckeres Eis in selbst gebackenen Waffeln in der Nähe vom Schloss (Västerlanggatan).
27.8. Stadtschloss und Wachablösung, Mittagessen im Fressmarkt am Kulturhuset, Stadtrundgang mit Staatshuset, Essen in Gamla Stan (nichts passendes in Norrmalm - zu teuer)
Besichtigung des königlichen Schlosses in Gamla Stan. Um 12 Uhr kann man die Wachablösung auf dem Schlossplatz anschauen. Ist ganz nett anzuschauen, allerdings ist alles voll mit Japanern. Vom Schloss kann man runter laufen zur Einkaufsmeile, wo man zum Teil auf recht ausgefallene Kleidung stößt. Beim Kulturhuset empfiehlt sich ein Essen in der Markthalle. Dort sitzt man zwar nicht besonders gemütlich und recht beengt, aber durch die große Auswahl an Restaurant und die zentral gelegenen Sitzgelegenheiten kann sich jeder das holen, worauf er Lust hat.
28.8. Schloss Drottningholm, Essen in Södermalm
Schöne ca. 50 minütige Fährfahrt über den See … an kleinen Inseln vorbei. Das Schloß kann man von Innen besichtigen, was wir uns aber aufgrund des schönen Wetters gespart haben. Der Schloßpark ist sehr schön und gepflegt angelegt. An seinem anderen Ende liegt das Chinesische Schloß, das ebenfalls zur Besichtigung geöffnet ist. Es ist schöner als das Haupschloß, da es nicht so mit alten, dunklen Gemälden vollgestopft ist. Direkt unterhalb des Chinesishen Schlosses ist eine kleine Cafeteria mit Snacks und selbst gebackenen Waffeln.
Södermalm ist ein ehemaliges Arbeiterviertel. Hier gibt es viele Restaurants und Kneipen, allerdings ist es auch nicht günstiger als Gamla Stan.
29.8. Vasa Museum, Schäreninsel Fjäderholmena
Das Vasa Museum liegt auf der Insel Djurgarden und ist sowohl mit Bus, als auch mit der Fähre zu erreichen. Die Fährfahrt (Dauer ca. 5 - 10 min.) ist mit 65 Kronen (ca. 7€) pro Nase ziemlich überteuert. Das Museum selbst ist absolut sehenswert. Das Schiff ist sehr beeindruckend und wirkt durch das Dunkel des Museums noch imposanter. Man kommt sich vor, als würde man vor der Black Pearl in "Fluch der Karibik" stehen. Direkt am Bug des Schiffes ist ein Sammelpunkt, an dem man englischsprachige Führungen machen kann. Die Zeiten sind auf dem Schild vermerkt (Dauer ca. 25 min.). Es gibt auch einen Film anzuschauen, der über die Bergung der Vasa berichtet und sehr interessant ist (Dauer ca. 30 min.). Insgesamt sollte man mindestens 1,5 Stunden für das Museum einplanen.
Mit der Fähre geht es in etwa 25 minütiger Fahrt zur Schäreninsel Fjäderholmena. Hier gibt es mehrere Selbstbedienungsrestaurants, die erstaunlicherweise gar nicht mal so überteuert sind. Man sitzt hier sehr idyllisch am Wasser mit Blick auf die im Wald verstreuten schwedischen Häuschen. Die Insel ist so klein, dass sie gut zu Fuß erkundbar ist.Es git kleine Lädchen, die Kunsthandwerk verkaufen. Bei der Glasbläserei und der Schmiede kann man den Handwerkern bei der Arbeit zusehen.
30.8. Ruhiqer Tag am Staatshuset, Rückflug
Den letzten Tag haben wir ruhig angehen lassen und uns bis zur Abreise noch ein wenig im Park am Staatshuset gesonnt.


Anmerkungen? Fragen? Nur her damit!