Australien Zentrum + Ost 2007 - Reisebericht
Unsere Route
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Mi, 12 Sep - Do, 13 Sep: Cathay Pacific (CX)
Von: Frankfurt (FRA) Nach: Hong Kong Int'l (HKG)
Flugdauer: 11:50
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Do, 13 Sep - Sa, 15 Sep:
2 Übernachtungen in Hong Kong
Nach 13 Stunden Flug erreichen wir endlich Hong Kong.
Zum Glück hatte jeder von uns zwei Plätze, da die Maschine nicht voll war.
Nach kurzer Pause im Hotel sind wir gleich zum "Peak" (ehemals "Victoria Peak")
hoch gefahren. Der Berg liegt ca. 500m hoch direkt über der Stadt. Man hat einen
fantastischen Blick auf die Hong Kong-Skyline - das vor allem, wenn es dunkel ist.
Die Fahrt mit der Peak-Tram ist zwar etwas touristisch (30 Minuten Anstehen)
aber durchaus ein Erlebnis, da die Strecke extrem steil ist. Auf dem Peak gibts
sehr viele Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten der "teuereren Art". Den Rundweg
ca. 50 Min. mussten wir leider auslassen.
Am nächsten Morgen starten wir mit einen netten Frühstück mit eingebautem Dim Sum
und Sushi ;-) Anschließend Fahrt zum Hong Kong Park. Der Park liegt direkt neben
dem Edel-Einkaufszentrum "Pacific Place" und ist sehr schön. Besonders nett ist
das "Aviary" - eine große Freiflughalle (oben mit einem Gitter/Netz geschlossen)
in der man 600 verschiedene Vögel beobachten kann während man auf Höhe die
Baumwipfel geht. Der weitere Spaziergang durch den Park löste langsam den Wunsch
nach Abkühlung aus (es sind ca. 28 Grad, schwül-warm) so daß wir den Rückzug ins
klimatisierte Einkaufszentrum antraten.
Anschließend Abstecher nach "Scheung Wan" - ein etwas ursprünglicherer Stadtteil.
Hier kann alles kaufen, was man als Chinese so benötigt: Haifischflossen, Gingseng,
Schwalbennester und Dörrfisch - sowie eine ganze Menge anderer Sachen, die wir
uns nicht erklären konnten.
Der Nachtmarkt in der "Temple Street" (Hong Kongs beliebter Nachtmarkt, 18 - 23 Uhr)
ist sehr bekannt und natuerlich gefuellt mit
asiatischem Kitsch. Man kann sich auch "Copy-Watches" oder billige T-Shirt-Plagiate
kaufen. Insgesamt ist das Gewusel aber sehr interessant anzuschauen.
Was zu Essen gibt es dort auch fuer umgerechnet ein paar Euro. Viele Staende bieten
extrem frische Meeresfruechte an - also so frisch, dass sie noch in der Auslage
rumzappeln.
Danach sind wir zum "Midlevel Escalator" in SoHo gefahren. Hierbei handelt es
sich um das laengste Rolltreppensystem der Welt. Man gelangt dadurch sehr
komfortabel in die hoher gelegenen Wohngegenden. Leider muss man auf dem
Rueckweg den ganzen Kaese wieder runter laufen. Rund um die Rolltreppe erstreckt
sich das Kneipenviertel SoHo. Hier haben wir in einer Bar teure und dafuer
schlechte Cocktails getrunken.
Am nächsten Vormittag stand der Besuch des Wong-Tai-Sin Tempels auf dem Programm.
Als erstes mussten wir feststellen, dass die Hitze ein unvortellbares Ausmass
erreicht hatte. Leider kam durch den sonst ueblichen Dunst die Sonne direkt durch,
so dass wir uns bei gefuehlten 40 Grad durch die Stadt schleppten. Der Tempel war
aber trotzdem sehr schön und bot auch einige schoene schattige Gartenanlagen.
Auch fuer die Nase war was dabei, da die gesamte Tempelanlage mit dem Rauch der
Raeucherstaebchen gefuellt war.
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Übernachtungen im
Langham Place Hotel Mongkok in Hong Kong
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Sa, 15 Sep - So, 16 Sep: Cathay Pacific (CX)
Von: Hong Kong Int'l (HKG) Nach: Perth (PER), Westaustralien Australien
Flugdauer: 7:40
- So, 16 Sep - Di, 18 Sep:
2 Übernachtungen an der Westküste
1.Tag (16.09.) - Fahrt von Perth nach Norden (Westküste) - Cervantes
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Nach einen kurzen Flug - diesmal nur 7 Stunden - kommen wir morgens um 7:30 Uhr
in Perth an, wo es angenehm frisch ist. Direkt am Flughafen übernehmen wir unseren
Nissan Patrol 4WD. Die Fahrt geht in Richtung Norden nach Cervantes.
In Lancealin versuchen wir die Schotterstraße zu finden, die laut unserer Karte
direkt am Meer entlang führt. Auf Nachfrage bei einer Einheimischen lassen wir es
dann doch lieber, da es sich wohl um einen "Track" handelt, auf dem man sich
hoffnungslos verfahren kann, wenn man sich nicht auskennt. Also fahren wir einen
Umweg, um wieder auf den Brand Highway zu kommen und sind dann gegen 13:30 Uhr
endlich im Motel in Cervantes.
Gegen 17:00 Uhr fahren wir zu den ca. 17 km vom Motel entfernten Nambung NP "The Pinnacles" .
Das Wetter und das Licht sind perfekt. Im Park fährt man auf einer 3,5 km langen,
sandigen Loop-Piste durch die Pinnacles (bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen) hindurch. Unterwegs treffen wir auch noch
ein paar Känguruhs, die durch die gelb-rote Landschaft hoppeln wie bestellt.
Die rot-weißen kleinen Papageien, die wir schon von der Südküste kennen,
präsentieren sich ebenfalls dekorativ auf den Pinnacles.
Nach Sonnenuntergang (gegen 18:30 Uhr) nehmen wir dann unser Abendessen im Pub ein.
- Übernachtung in Cervantes .
Best Western Cervantes Pinnacle Motel Coral Coast
2. Tag (17.09.) - Rückfahrt nach Perth
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In Perth starten wir einen kleinen Rundgang mit Mittagspause durch die Murray Street Mall. Der
Rundgang führt uns nach einer kurzen Regenpause zum weitläufigen Kings Park.
Um diesen zu erreichen, muss man eine sehr steile Treppe erklimmen, auf der jede Menge Jogger
hoch und runter laufen. Oben wird man mit einem sehr schönen Park und einem
super Ausblick über die Stadt und den Fluss belohnt.
Ansonsten hat Perth nicht mehr allzu viel zu bieten.
- Übernachtung in Perth.
Medina Barrack Plaza
Di, 18 Sep - Di, 18 Sep: Qantas Airways (QF)
Von: Perth (PER) Nach: Darwin (DRW), Nordterritorium Australien
Flugdauer: 3:25
- Di, 18 Sep - Sa, 22 Sep:
4 Übernachtungen / Kakadu Nationalpark (Jabiru,Cooinda)
1.Tag (18.09.) - Anreise Kakadu Nationalpark
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Wir stehen um 05:15 Uhr auf, da unser Flug um 08:10 Uhr von Perth nach Darwin geht.
Der Flug dauert ungefaehr 3,5 Stunden - mittlerweile ein Katzensprung.
In Darwin angekommen, uebernehmen wir unseren neuen Mietwagen
(einen Subaru Forester 4WD) und fahren direkt los über den Arnhem Highway zum
Kakadu National Park, der immerhin knapp 300 km entfernt ist.
Die Fahrt zieht sich ein wenig und wir wagen schon mal die Prognose, dass wir
vor Einbruch der Dunkelheit nicht in Jabiru ankommen werden.
Unterwegs machen wir Halt am Mamukala Wetlands Lookout, wo man von
einen Beobachtungspunkt einen Super Ausblick auf die Wetlands und die sich
tummelnden Voegel hat. Der Rundwanderweg dort ist allerdings bis auf den Blick
auf den See ein bisschen enttäuschend.
Spaet Abends kommen wir in der Kakadu-Lodge
an und stellen fest, dass unsere Cabin in der Kakadu Lodge für das Gebotene völlig ueberteuert ist.
Na ja, ist halt Hauptsaison und die Nachfrage ist gross…
- Übernachtung in Jabiru.
Kakadu Lodge
2. Tag (19.09.) - Ausflüge von Jabiru
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Früh morgens fahren zum Bowali Visitor Centre um uns mit Infos und Katen
zum Kakadu Nationalpark einzudecken. Die Dame im Center ist sehr freundlich und
berät uns umfassend. Von einer Fahrt zu den Twin Falls raet sie uns ab, da man
unterwegs durch sehr tiefes Wasser fahren muss, was ein 4WD mit einem Schnorchel erfordern würde.
Wir entscheiden uns zunaechst fuer die Jim Jim Falls.
Die Schotterpiste ist 60 km lang, die letzten 10 km ueber sandigen Untergrund,
den man nur mit Allrad-Antrieb befahren kann (zum Glueck haben wir Allrad :-)
5 km vor dem Ziel kommen wir aber dennoch nicht weiter, und muessen zu Fuss gehen,
da die Piste hier ueberflutet ist und wir kein so grosses Risiko eingehen wollen.
Falls man hier festhaengt, kann es schon mal eine Stunde dauern bis jemand
vorbeikommt. Wir beschliessen - trotz 35 Grad im Schatten
(aber wo gibts hier schon Schatten?) - das restliche Stueck zu Fuss weiter zu gehen.
Unterwegs bietet ein aelteres Paerchen an uns mitzunehmen (die haben ein
groesseres Fahrzeug und sind weitergekommen). Wir nehmen dankend an. :-) Es stellt
sich heraus, dass es sogar Deutsche sind. Ab dem Parkplatz bei den Jim Jim Falls
sind es noch ca. 900 m bis zu den Falls. Der Weg fuehrt zum Gleuck durch einen
schattigen Wald am Hang entlang und wird mit der Zeit immer schwieriger (Grosse
Felsbrocken etc.). Zunaechst erreicht man einen wunderschoenen gruenen See, der
sich bis zu den Klippen erstreckt von denen normalerweise die Wasserfaelle stuerzen
wuerden, wenn sie Wasser fuehren wuerden. Das tun sie jetzt nicht - der Blick und
die Atmosphaere hier sind trotzdem Super! Man sollte uebrigens nicht in dem See
baden wegen der aggressiven Salzwasserkrokodile.
Nach einiger Zeit kehren wir um und machen uns zu Fuß auf den beschwerlichen
Weg zurueck zum Auto. Es sind ja eigentlich nur 5 km. Mittlerweile haben wir auch
die heisseste Zeit des Tages erreicht und die Sonne brennt mit gefuehlten 45 Grad auf uns runter. Des Wasservorat
neigt sich langsam dem Ende entgegen, so dass wir ca. 3 km vor dem Auto doch lieber im lichten Schatten warten bis jemand vorbeikommt, der uns mitnimmt.
Schon 45 Minuten spaeter kommt endlich ein Tour-Bus, der uns auch mitnimmt.
In dieser Zeit konnten wir einen guten Eindruck vom australischen Wuestenfeeling
gewinnen :-) Am Auto lassen wir uns absetzen und haetten auch den Rueckweg ueber
die Piste ohne Probleme geschafft, wenn nicht vor uns ein grosser Pick-Up im Sand
steckengeblieben waere - und dass trotz Allrad. Dumm fuer uns, da wir nun mitten
in einem Sandstueck anhalten mussten. Mit vereinten Kraeften - inzwischen war
ein weiterer Jeep angekommen - haben wir das Fahrzeug rausgeschoben/gezogen.
Mit einiger Muehe sind auch wir wieder aus dem Sand rausgekommen. Hier im Outback
hilft man sich gegenseitig…
Endlich zurueck in der Lodge machen wir ein kleines Paeuschen, trinken ca. 3 Liter
Wasser und fahren gleich weiter nach "Ubirr". Hier kann die Felsmalereien der
Aboriginies ansehen und dann zu einem Lookout hochklettern von dem man einen
tollen Blick ueber den Kakadu Nationalpark hat. Ubir ist fuer seine
Sonnenuntergaenge beruehmt, daher sind wir hier nicht alleine. Auf jeden Fall
lohnenswert!
- Übernachtung in Jabiru.
Kakadu Lodge
3. Tag (20.09.) - Ausflüge von Cooinda
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Heute gönnen wir uns mal wieder ein anständiges Frühstück im Holiday Inn in Jabiru.
Das Hotel an sich ist sowieso ganz witzig gemacht, da es in Krokodilform gebaut
wurde. Sieht man wohl am besten von oben, aber am Eingang kann man auch schon
den Kopf des Krokodils erkennen.
Anschließend Fahrt zum Nourlangie Rock. Hier machen wir zunächst noch
vorher einen Abstecher zum Anbangbang Billabong, wo sich jede Menge Vögel
tummeln, unter anderem ein Schwarm von Pelikanen.
Wir umrunden den Billabong auf dem einfachen 2,5 km langen Rundweg. Nach etwa der
Hälfte erreichen wir einen (nicht ausgeschilderten) Abzweig zum Nawurlandja Lookout,
den wir natürlich noch mitnehmen. Sind noch mal ungefähr 1 km hin und zurück mehr,
den man laufen muss. Der Aufstieg zum Schluss ist dann etwas beschwerlicher, aber
noch relativ flach und man wird mit einem schönen Ausblick über den Park belohnt.
Die nächste Station ist der Nourlangie Rock selbst. Hier gibt es einen
ca. 1,5 km langen Rundweg, der zunächst gepflastert beginnt, danach muss man aber
ein Stück zwischen den Felsen hoch. Das hat den Vorteil, dass man an vielen
schattigen Stellen vorbeikommt, was auch bitter nötig ist. Die Felsmalereien
sind hier beeindruckender als in Ubirr.
Am Ende des Weges, bevor man wieder die Schleife zurück zum Parkplatz macht,
kann man noch einen 500 m weiten Abstecher zum Gun-warddehwarrde Lookout machen,
der nicht allzu steil ist, aber dafür lohnend ist. Hier hat man einen tollen
Ausblick auf den Nourlangie Rock, bei dem es sich eigentlich um ein Felsmassiv
handelt. Da wir nun wieder die heißeste Zeit des Tages erreicht haben,
fahren wir erst mal zum Einchecken nach Cooinda und legen dort ein kleines
Päuschen ein.
Nach einem Mittagessen an der Bar fahren wir zum 1 km entfernten
Warradjan Aboriginal Cultural Center. Das Center ist nicht sonderlich groß.
Die Ausstellung ist aber ganz schön gemacht und vermittelt Informationen
über das Leben der Aboriginies im Umland des Kakadu Parks. Das Center schließt
um 17:00 Uhr.
Die GAGUDJU LODGE COOINDA gefällt uns deutlich besser als die Kakadu Lodge
(kosten beide gleich viel). Die Zimmer sind richtige Zimmer und auch
noch recht groß. Die gesamte Anlage macht einen besseren Eindruck mit zwei Pools,
Bar, Restaurant und Internetcafe (2 AUD für 15 min. ist o.k. dafür,
dass die Verbindung über Satellit hergestellt wird.
- Übernachtung in Cooinda.
Gagudju Lodge Cooinda
4. Tag (21.09.) - Von Cooinda nach Darwin / Yellow Water Cruise / Gunlom Falls / Litchfield NP
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Heute heißt es um 5:55 Uhr aufstehen, da heute die
Yellow Water Cruise auf
dem Programm steht, die um 6:45 Uhr startet.
Abfahrt vom Hotel mit dem Shuttle Bus zum Landungssteg um 6:25 Uhr.
Zu dieser Zeit geht die Sonne gerade auf, und die Luft ist noch angenehm, aber sehr
feucht. Die Atmosphäre auf dem Fluss ist gigantisch. Der Nebel liegt noch über
dem sumpfigen Land, hunderte von Vögeln werden langsam aktiv und über dem
ganzen geht rot glühend die Sonne auf. Das ideale Licht für Fotos.
Es starten zwei Boote gleichzeitig, die aber absichtlich unterschiedliche Wege
über den Fluss nehmen, was sehr angenehm ist, da die Fahrer eine ganze Menge
über Flora und Fauna erzählen. Wir haben natürlich auch noch Glück und erwischen
einen Platz ganz vorne auf dem Boot. Unterwegs fahren wir zunächst über den Yellow
River, anschließend in die Wetlands bis zu einem Sumpf, der den Wendepunkt in
dieser Richtung darstellt. Danach geht es ein Stück zurück und in den East Alligator
River hinein, wo wir dann auch wieder wenden und zurück zum Landungssteg fahren.
Unterwegs fahren wir durch eine traumhafte Sumpflandschaft, die vor Artenvielfalt
und Nahrungsreichtum strotzt. Hier leben hunderte verschiedener Vogelarten,
Fischarten (unter anderem der Baramundi, den man hier überall auf den
Speisekarten findet), Krokodile und sogar Wildpferde, Wildschweine und
Wasserbüffel, die von den Engländern aus Asien als Arbeitstiere eingeführt
wurden. Die Wildschweine sind übrigens sehr unbeliebt, da sie den Boden
zerstören und auch gar nicht mal ungefährlich sein sollen, da sie auch leicht
reizbar sind.
Hier haben wir auch unsere ersten Krokodile in freier Wildbahn gesehen. Zunächst
noch im Wasser liegend, da die Sonne noch nicht hoch genug stand. Später gingen
sie dann auch an Land, um sich aufzuwärmen. Im East Alligator River war ein
ca. 4m langes Exemplar direkt am Flussufer aus nächster Nähe zu sehen.
Die Krokodile lassen sich auch dann nicht stören, wenn man mit dem Boot
sehr nah heran fährt.
Nach zwei Stunden kommen wir wieder am Bootssteeg an und sind der Meinung, dass
die 55 AUD pro Nase für den Ausflug gut angelegt waren. Danach sind wir erstmal
wieder zurück zum Hotel, um auszuchecken und erst mal frühstücken zu gehen, da wir
davon ausgehen, dass es vor der Ankunft in Batchelor nichts mehr zu essen geben wird.
Unser nächstes Ziel, das noch im Kakadu National Park liegt, sind die Gunlom Falls.
Von Cooinda fahren wir erst mal ca. 80 km (davon 37 km Abstecher über eine gute,
rote Piste) bis zum Parkplatz der Wasserfälle und kommen pünktlich zur Mittagshitze
dort an. Zur Die Wasserfälle sind vom Parkplatz einfach in 5 Minuten zu erreichen.
Sie stürzen von hohen Klippen in einen smaragdgrünen natürlichen Pool mit
kleinem Sandstrand. Sehr einladend zum Baden. Da hier gerade zwei Parkranger
zugegen waren, haben wir uns auch ins Wasser getraut. Sie sagten zumindest, dass
sie keine Krokodile gesehen hätten. Trotzdem schwimmen wir nicht weit vom Strand
weg. Da das Wasser angenehm erfrischend ist und es sowieso wieder mal sehr heiß ist,
entscheiden wir uns, etwas länger an diesem Pool zu bleiben und nicht den 2 km
langen Aufstieg zu den Wasserfällen zu machen.
Danach treten wir die lange Fahrt nach Batchelor (ca. 300 km / kurz vor Darwin)
und zum Litchfield NP an.
Wir kommen gegen 16 Uhr an, checken schnell ein und fahren direkt zum Park.
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit können wir nur drei Ziele in der Nähe ansteuern.
Die Magnetic Termite Mounts, die ungefähr eine Höhe von 4 m erreichen. Sie sind
wohl zu belüftungszwecken streng in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Kaum zu
glauben, dass diese Hügel von den kleinen ameisenähnlichen Termiten gebaut wurden.
Als nächstes fahren wir zu den Florence Falls, die man zunächst über
einen Aussichtspunkt von oben betrachten kann. Nach einem Abstieg über 135
Stufen erreichen wir den Fuß der Wasserfälle, die sich wieder in einen
natürlichen Pool ergießen, der auch gut von Badenden frequentiert wird. Aber um
die Zeit (ca. 18 Uhr) geht es und das Wasser ist angenehm warm.
Letztes Ziel im Park sind die Rockpools der Burlie Rocks. Hierbei handelt es
sich um einen Fluss, der in Kaskaden über Felsen fließt und unterwegs recht tiefe
Pool bildet, in denen man auch baden kann. Eher unspektakulär.
Nachdem die Sonne untergegangen ist (18:30 Uhr), machen wir uns auf die Suche
nach etwas essbarem. Der erste Campingplatz mit Bar hat eine deutsche Inhaberin
(Berlinerin), die uns mit großen Augen anschaut, als wir um 19:15 Uhr noch etwas
zu essen bestellen wollen! Im Best Western Motel werden wir schließlich fündig
und bekommen sogar philippinisches Kokoshünchen.
Wir übernachten im RUM JUNGLE BUNGALOWS B&B. Schöne einzelne Bungalows mit
kleinem Bad innerhalb einer kleinen Anlage. Sehr gutes, gesundes Frühstück.
- Übernachtung im Rum Jungle Bungalows
Sa, 22 Sep - Sa, 22 Sep: Qantas Airways (QF)
Von: Darwin (DRW) Nach: Alice Springs (ASP), Nordterritorium Australien
Flugdauer: 2:00
- Sa, 22 Sep - Mi, 26 Sep:
4 Übernachtungen im roten Zentrum
1.Tag (22.09.) Alice Springs und Western McDonnell Ranges
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Heute Mittag um 13:50 Uhr geht unser Flug von Darwin nach Alice Springs.
Vorher fahren wir noch mal für ca. 2 Stunden in die Innenstadt von Darwin rein,
bummeln ein bisschen durch die Todd Mall und trinken ein paar Banana Smoothies.
Darwin ist wie die meisten australischen Städte ganz nett, aber nichts besonderes.
Ist übrigens sehr heiß hier - über 35 Grad.
Am Flughafen gibt es immerhin direkt am Gate freies wireless Internet.
Nach zwei Stunden Flug landen wir in Alice Springs.
Wir machen eine kurze Pause zum Frischmachen und fahren dann nach Alice Springs
zum Abendessen. Wir testen den Tipp aus dem Lonely Planet, das Overlander
Steakhouse. Die Auswahl an unterschiedlichen Steaks ist zwar nicht besonders groß,
aber das Essen ist sehr lecker. Man kann hier auch ein T-Rex T-Bone Steak – 1000g Steak essen.
Alice Springs selbst ist wieder mal eine typisch australische Stadt.
Hier wird allerdings davor gewarnt, durch schlecht beleuchtete Seitenstraßen
zu gehen, was so ein bisschen unangenehm ist. Außerdem sieht man recht
viele obdachlose Aboriginies herum lungern.
HOTEL: MACDONNELL RANGE HOLIDAY PARK
4-Sterne Campinganlage mit Cabins, die einem sehr guten Standard entsprechen.
Absolut geniales Preis-Leistungsverhältnis
- Übernachtung bei Alice Springs
(MacDonnell Range Holiday Park)
2.Tag (23.09.) Fahrt zum Kings Canyon
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Da wir heute eine riesige Strecke (420 km) vor uns haben, checken wir um 7:30 Uhr
aus und machen uns auf den Weg in Richtung Kings Canyon. Hierzu fahren wir auf
dem Larapinta Drive nach Westen. Unser erster Stopp ist die Simpsons Gap.
Unglaublich, aber als wir um kurz nach 8:00 Uhr da ankommen, steht schon der
erste Reisebus auf dem Parkplatz. Zum Glück ist es aber dennoch nicht so voll
in der Gap. Das zeigt uns aber schon, dass wir keine Sekunde zu spät losgefahren
sind. In der Simpsons Gap laufen wir den kurzen Fußweg, bis man direkt in der
Schlucht an einem Wasserloch steht. Zu dieser Tageszeit leuchten die Felsen
in einem schönen Rot.
Wieder zurück am Parkplatz, kommen schon die nächsten drei Reisebusse angefahren.
Daher machen wir uns schnell auf den Weg zu unserem nächsten Stopp, dem
Standley Chasm.
In den Standley Chasm kann man auf einem anfangs leichten Fußweg hinein wandern.
Nach etwa 15 Minuten rücken die Steilen Felswände immer dichter an den Fußweg
heran und die Felsbrocken, über die man klettern muss, werden auch immer
größer bis es irgendwann zu steil wird, um weiter zu gehen. Sehr spektakulär.
Eintritt kostet 8 AUD pro Nase.
Unser nächster Halt ist die Ormiston Gorge. Aufgrund der fortgeschrittenen
Zeit entscheiden wir uns für den kurzen Walk zum Wasserloch. Vom Parkplatz ist es
nur ein paar Minuten entfernt. Direkt am Wasserloch, wo auch einige Leute baden,
ist ein kleiner Sandstrand. Man kann am Strand entlang in die Schlucht hinein
wandern und hat spektakuläre Ausblicke auf die roten Felsmassive. Wir genießen
den Blick ein wenig von einem höher gelegenen schattigen Plätzchen aus und
fahren dann weiter.
Der nächste Halt ist Glen Helen Resort, wo wir unser einfaches Mittagessen
einnehmen (im Wesentlichen Burger). Hier besorgen wir uns auch die notwendige
Genehmigung für die Fahrt über die Meerenie Loop Road (führt durch das Land
der Aboriginies).
Knapp 200 km Gravel Road liegen nun vor uns.
Die Fahrt wird abenteurlicher und unbequemer. Unser Allrad-Mietwagen muß ganz schön
einstecken - man "rattert" von Querrille zu Querrille und versteht dabei sein
eigenes Wort kaum noch. Wenn man sich erstmal dazu überwunden hat, mit über
80 km/h hier drüber zu "brettern", ist es am erträglichsten. Die Lenkbewegungen
müssen aber wohl überlegt sein, da der Wagen auf diesem rauen Untergrund kaum
Halt hat.
Als letzten Abstecher haben wir noch den Gross Bluffe auf dem Programm,
einen Krater, der durch einen Meteoriteneinschlag erzeugt wurde, den man auch
aus dem Weltraum sehen kann. Die 6 km lange Piste dorthin kann nur mit
Allradfahrzeugen befahren werden. Zunächst ist sie noch moderat mit ein paar
sandigen Stücken (allerdings nicht so tiefer Sand wie auf der Piste zu den Jim
Jim Falls), später muss man aber über ziemlich große Steine. Am Ende erreicht
man einen Picknickplatz, der mitten im Krater liegt. Aus dieser Perspektive
sieht der Krater allerdings nicht sonderlich spektakulär aus.
Also fahren wir wieder zurück auf die Hauptpiste in Richtung Kings Canyon.
Die Fahrt zieht sich doch ein wenig, da das Geholper recht anstrengend ist.
Unterwegs treffen wir noch ein paar wilde Kamele. Stimmt ja - Australien ist das
Land mit den meisten freilebenden Kamelen!
Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir das Kings Canyon Resort.
Nicht gerade eine günstige Unterkunft, aber eben das einzige Hotel am Platz.
Gegen die Zimmer kann man nichts einwenden. Sie sind ziemlich groß – sowohl
Zimmer als auch Bad.
- Übernachtung im
Kings Canyon Resort
3.Tag (24.09.) Kings Canyon / Fahrt zum Ayers Rock
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Nach dem Frühstück steht der 6 km lange Rim Walk am Kings Canyon auf
dem Programm. Wir starten gegen 8:30 Uhr vom Parkplatz des Kings Canyon und
beginnen nach bereits 5 Minuten mit dem sehr, sehr steilen Anstieg auf die Höhe
der oberen Kante des Canyons. Dicht hinter uns folgt eine Schulklasse,
so dass wir gleich den nötigen Druck haben, nicht zu langsam hoch zu laufen.
Nachdem der anstrengendste Teil geschafft ist, läuft man immer an der Kante des
Canyons weiter und genießt tolle Ausblicke auf die knallroten Felsen und in die
Schlucht hinunter.
Nach ungefähr der Hälfte des Weges erreicht man den Garten Eden, eine Felsspalte
innerhalb des Canyons, die sehr stark bewachsen ist und ein Wasserloch hat.
Wie eine grüne Oase in der felsigen Wüste.
Am Ende des Weges muss man wieder bis auf Parkplatzhöhe hinunter klettern,
was auch noch mal ein bisschen anstrengend ist. Insgesamt schaffen wir den Weg aber,
mit Pausen einlegen und Ausblicke genießen, in 2,5 Stunden – nicht schlecht.
Ausgeschildert ist er mit 3,5 Stunden - Mann, sind wir gut! :-)
Danach fahren wir direkt die 300 km bis zum Ayers Rock Resort durch, ohne anzuhalten.
Von unterwegs kann man den Ayers Rock nur selten sehen – schade.
Im Ayers Rock Resort (Yulara) angekommen, essen wir zunächst eine
Kleinigkeit zu Mittag und fahren dann gegen 16:00 Uhr zum 20 km entfernten
Ayers Rock. Der Eintritt in den Park kostet 25 AUD pro Nase und gilt für
3 Tage.
Der Ayers Rock ist in der Tat sehr beeindruckend, wenn man näher kommt, da man
ihn sich dann doch nicht so gigantisch groß vorgestellt hat.
Wir planen eigentlich, den Aufstieg auf den Rock zu machen und dann pünktlich
zum Sonnenuntergang am Sunset View Car Park zu sein. Leider ist der Walk
aufgrund der Wettervorhersage von 38 Grad geschlossen. Daher laufen wir
ein Stück an dem Fels entlang und fahren dann ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang
zum entsprechenden Car Park. Von hier hat man wirklich eine super Aussicht.
Der Sonnenuntergang selbst ist aber etwas enttäuschend. Wir sind eigentlich
einstimmig der Meinung, dass man beim Sonnenuntergang nur beobachten kann,
wie der Fels langsam jegliche Färbung verliert. Am besten sieht er eigentlich,
wie bei allen anderen Landschaften auch, bei tiefstehender Sonne, also
ca. 2 Stunden vor Sonnenuntergang aus. Der Parkplatz ist übrigens zwar voll,
aber es sind genügend Parkplätze vorhanden. Zum Fotografieren muss man im
übrigen sowieso aus dem Auto raus, da sich dann doch alle Leute an die
Absperrung des Parkplatzes zum freien Feld stellen, und man sonst alle
Leute auf dem Foto hätte.
HOTEL: LOST CAMEL HOTEL
Sehr schöne und modern eingerichtete Zimmer mit interessant gestaltetem Bad.
Kein Fernseher, aber dafür eine kleine Minianlage. Natürlich - wie alle
Unterkünfte im Ayers Rock Resort - recht teuer.
- Übernachtung im
Lost Camel Resort
4.Tag (25.09.) Olgas / Fahrt nach Alice Springs
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Heute heißt es wieder um 5:30 Uhr aufstehen, damit wir anständig frühstücken
können und danach den Valley Of The Winds Walk an den 50 km entfernten
Olgas machen können. Wir nehmen unser bisher bestes Frühstück im "Sails in the Desert Hotel" ein
(kostet auch 30 AUD pro Nase) und fahren dann los.
Heute haben wir sogar eine lockere Bewölkung, was nicht schlecht ist,
da man dann auf etwas Schatten hoffen kann. Wir starten den Walk gegen 8:30 Uhr,
da es dann noch nicht so heiß ist. Allerdings sind für heute wieder 38 Grad angesagt.
Der Walk (7,5 km lang) führt sehr spektakulär zwischen den Olgas hindurch.
Wenn man die Schleife nach rechts läuft, passiert man zuerst die spektakulärsten
Teile, nämlich den Weg durch eine enge Schlucht hindurch. Dazu muss man zuerst
ein wenig bergauf und dann etwas steiler wieder bergab laufen.
Insgesamt ist der Walk etwas anstrengend, aber nicht allzu sehr. Unterwegs merkt
man schnell, dass die Olgas dem Ayers Rock an Höhe in nichts nachstehen.
Nachdem man einen Lookout passiert hat, geht es bergab in das Valley of the Winds.
Hier öffnet sich das Tal und das Laufen fällt zwar leichter, da die Steigungen
nur noch moderat sind, dafür läuft man aber mehr in der Sonne. Der Blick auf
die Olgas ist dafür jetzt weiter. Im Valley tummeln sich sehr viele Vögel
uns die Geräuschkulisse dieser Vögel ist sehr schön.
Als wir wieder zurück zum Parkplatz laufen – wir haben ca. 3 Stunden gebraucht –
stellen wir fest, dass der Walk bereits wieder gesperrt wurde, aufgrund der
hohen Temperaturen, die angesagt sind.
Den Walk selbst könnte man übrigens auch schneller machen, aber die Aussicht
unterwegs auf die Felsendome ist so gigantisch, dass man ab und zu
mal sitzen bleiben und das Panorama genießen muss.
Danach tanken wir nur noch schnell den Wagen auf und fahren die 480 km nach
Alice Springs zurück, ohne unterwegs anzuhalten. Die Fahrt ist eher langweilig,
da sich die Landschaft nicht großartig ändert, aber man kommt auf der komplett
asphaltierten Strecke ganz gut voran und auf dem Stuart Highway kann man immerhin
130 kmh fahren.
Am Abend gehen wir in Alice Springs im Oscar's essen, einem italienisch
angehauchten Restaurant auf der Todd Mall. Gegen 19:30 Uhr ist das
Restaurant bis auf den letzten Platz besetz, was wohl an dem leckeren
Essen zu moderaten Preisen liegen muss. Wieder mal eine Empfehlung aus dem
Lonely Planet, die viel wert ist. Wir probieren das Kamel-Steak – sehr lecker.
Als wir aus dem Restaurant gehen fällt uns die immer noch anhaltende Hitze auf.
Es müsste immer noch ca. 30 Grad warm sein.
Wir haben übrigens in Alice Springs versucht, nach 18:00 Uhr ein Internetcafe
aufzutreiben, dass noch geöffnet hatte - Fehlanzeige!
- Übernachtung im
MacDonnell Range Holiday Park
Mi, 26 Sep - Mi, 26 Sep: Qantas Airways (QF)
Von: Alice Springs (ASP) Nach: Cairns (CNS), Queensland Australien
Flugdauer: 2:05
- Mi, 26 Sep - Mo, 08 Okt:
12 Übernachtungen in Queensland
1.Tag (26.09.) Alice Springs / Fahrt von Cairns nach Daintree Village
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Da unser Flug erst um 14:30 Uhr geht, haben wir heute jede Menge Zeit und stehen
mal zu einer ganz normalen Uhrzeit so um 8:30 Uhr herum auf. Zum Frühstücken
fahren wir noch mal nach Alice Springs rein. Auf der Todd Mall gibt es viele Cafes,
die Frühstück anbieten und bei denen man auch draußen sitzen kann. Um 10:00 Uhr ist
es noch nicht so heiß, also halten wir das für eine gute Idee. Wenn man mitten
auf der Mall sitzt, fallen einem dann doch die ganzen Obdachlosen auf, die hier die
ganze Zeit hoch und runter laufen. Es sind praktisch ausnahmslos Aborigines.
Ist nicht gerade ein besonders gemütliches Frühstück, so dass wir
zusehen, nicht allzu lange hier sitzen zu müssen.
Als nächstes besuchen wir die Basis des Royal Flying Doctor Service in
Alice Springs.
Hier kann man für 7 AUD pro Nase ein kleines, gut gemachtes Museum besuchen,
einen kurzen Film anschauen und dann noch einer der verfügbaren Angestellten
ein paar Fragen Stellen. Die Dame erzählt dann auch, wie ein Tag in der Regel
abläuft. Die Einnahmen aus dem Museum und dem Giftshop fließen in die Rücklagen
für die Investitionen des Services, den dieser selbst tragen muss. Laufende
Kosten werden vom Staat getragen.
Der Service ist nicht nur für Notfälle gedacht, was wir zuerst dachten,
sondern auch für ganz normale routinemäßige Untersuchungen. Die Royal Flying
Doctors sind die Hausärzte der im Outback lebenden Australier. Kosten werden von
der australischen Krankenversicherung Medicare abgedeckt.
Viele medizinische Beratungen werden per Telefon oder Funk abgewickelt. Termine
müssen ca. 12 Monate im Voraus gemacht werden.
Danach machen wir uns auf den Weg zum Flughafen.
In Cairns angekommen holen wir unseren Mietwagen und fahren gleich die 110 km
bis Daintree Village hoch. Die Küste ist wunderschön mit grün bewachsenen Bergen.
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kommen wir in Daintree Village an (ca. 18:45 Uhr)
und werden schon erwartet.
UNTERKUNFT: RED MILL HOUSE
Sehr schönes B&B, das von den sehr netten Besitzern Andrew und Trish geführt wird.
Das Haus liegt mitten im Regenwald. Man hört hier extrem viele Vögel. Unsere
Gastgeber sind Vogelliebhaber und verfügen über jede Menge Vogelbücher
und führen sogar auf ihrer Terasse eine „Bird List“, in der jeden Tag
abgehakt wird, welche Vögel an diesem Tag gesichtet wurden. Das Frühstück ist
super lecker!
Am ersten Morgen werden wir nach dem Frühstück mit jeder Menge Tipps für
Cape Tribulation und einem „Survival Pack“ bestehend aus einer Kühltasche mit
einer 1,5 l Flasche gekühltem Wasser ausgestattet – sehr nett. Die Türen
kann man übrigens offen lassen. Hier wird nichts abgeschlossen.
Und einen Wecker braucht man auch nicht, da man bei offenem Fenster von den
Vögeln geweckt wird (Klimaanlage ist nicht nötig, nachts kühlt es ganz gut ab).
Übernachtung im
Red Mill House
2.Tag (27.09.) Cape Tribulation und Daintree Nationalpark
-
Nach dem üppigen Frühstück fahren wir zum Cape Tribulation NP.
Hierzu müssen wir den Fluss mit dem River Train überqueren, einer Fähre,
die an einem Kabel gezogen, ständig den Fluss überquert. Kostet 18 AUD hin
und zurück.
Als erstes Fahren wir zum Alexandra Range Lookout. Da sich hier allerdings
schon die Minibusse stapeln, machen wir nur ein kurzes Foto und fahren
gleich weiter zum Jindalba Boardwalk. Wir machen die kleine 700m lange
Rundwanderung. Der Boardwalk ist sehr schön angelegt und führt durch den
Regenwald hindurch. Wir werfen noch einen Blick auf das Discovery Center,
entscheiden uns dann aber doch, erstmal weiter zu fahren (Eintritt 25 AUD).
Da jetzt Schulferien sind, hat Andrew uns geraten, erst mal hoch zum
Cape zu fahren und die Sehenswürdigkeiten weiter unten auf dem Rückweg
zu machen, da es dort dann deutlich leerer sein könnte. Also nehmen wir uns vor,
genau das zu tun. Unterwegs halten wir dann aber doch am Thornton Beach
um im Cafe by the Sea einen Smoothie einzunehmen. Hier sitzt man
schön im Schatten der Bäume und schaut auf den Strand. Nachdem jeder
ca. einen halben Liter Smoothie eingenommen hat, gehen wir noch ein Stück
am Thornton Beach spazieren.
Der Strand ist ewig lang und praktisch leer. Hier laufen nur eine Hand
voll Leute herum. Der Regenwald reicht bis an den Strand heran.
Nach einem kurzen Stopp an Masons Information Center fahren wir zum
Cape Tribulation. Ausgeschildert ist „Kulki Lookout and Walk“
was auf der Karte, die hier jeder hat, nicht sofort ersichtlich ist.
Danach endet die asphaltierte Straße sowieso abrupt, so dass man relativ
schnell drauf kommt, dass man das Cape erreicht hat.
Hier steht zwar, dass es ein 350 m langer Weg bis zu einem Lookout ist,
davon sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Wenn man aus dem Wald
heraus tritt, eröffnet sich ein sehr langer Strand vor einem, den man ewig
weit entlang laufen kann. Anfangs trifft man noch ein paar Leute, das wird
allerdings deutlich weniger, je weiter man vom Parkplatz weg geht.
Am Strand wachsen Mangrovenbäume, so dass wir relativ schnell merken, dass
man bei Flut offensichtlich nicht allzu weit laufen kann, da dann das Wasser bis
zu den Bäumen reicht. Aber zu dieser Zeit (ca. 13:00 Uhr herum) bekommt man
keine nassen Füße, wenn man nicht will.
Das Wasser ist übrigens auch noch warm, ist man aus der Region gar nicht
mehr gewohnt. Wir laufen fast bis zum Ende des Strandes.
Andrew hat uns das Cafe Whet empfohlen. Wir erreichen es um 14:15 Uhr
und stellen fest, dass die Zeit für Mittagessen schon wieder rum ist –
Küche geschlossen – typisch. Also fahren wir zum nahe gelegenen Dragonfly
Restaurant und Cafe, wo wir auch noch gerade rechtzeitig ankommen.
Hier sitzt man sehr schön auf einer Holzterasse und das Essen ist auch gut.
Als letztes machen wir noch den Marrdja Boardwalk, auch eine kleine
gemütliche Runde durch den Mangrovenwald.
Die anderen Tipps von Andrew – Cow Bay, Daintree Ice Cream Company,
Insect Mueum und Cape Kimberly – haben wir gar nicht mehr geschafft.
Hier kann man also ruhig mehr als zwei Nächte einplanen. :-)
Abends fahren wir nach Port Douglas .
Der Ort ist recht lebhaft und man hat eine sehr große Auswahl an Geschäften,
die auch nach 19:00 Uhr noch geöffnet sind, Restaurants und natürlich Unterkünften.
Hier hat man auch endlich wieder anständige Internetcafes. Der Ort ist insgesamt
recht touristisch, aber irgendwie doch sehr nett. Hier ist jede Menge los.
- Übernachtung im
Red Mill House
3.Tag (28.09.) Rückfahrt über Atherton Tabelands nach Cairns
-
Heute fahren wir von Daintree Village zurück nach Cairns. Wir nehmen allerdings
nicht den kurzen Weg entlang der Küste, sondern wollen noch einen Blick auf die
Atherton Tablelands werfen. Hierzu biegen wir hinter dem Ort Mossmann von der
Küste ins Hinterland ab und fahren in einer Schleife über Atherton, Yungaburra und
Gordonvale nach Cairns. Die Fahrt ist insgesamt allerdings unspektakulärer,
als wir dachten. Insgesamt hätten wir es uns hügeliger, grüner und mit mehr
Flüssen und Wasserfällen vorgestellt. Hat sich nicht gelohnt. Die Straße,
die wieder über Gordonvale an die Küste zurück führt, schlängelt sich durch
die Berge hinunter. Hier merken wir erst, dass wir eigentlich doch schon
recht hoch waren. In den Bergen brennt auch noch ein Buschfeuer,
so dass die Sicht nach unten sehr eingeschränkt ist. Teilweise
brennt es direkt an der Straße, was nicht etwa dazu führen würde,
dass sich irgend jemand darum kümmert, den Brand zu löschen.
In Cairns lassen wir uns erst mal wieder zu einem kleinen Mittagspäuschen
hinreißen und gehen dann am späten Nachmittag in die Innenstadt. Wir sind
beide sehr positiv überrascht von Cairns. Hier herrscht ein sehr angenehmes und
lockeres Tropenflair.
Die Strandpromenade – The Esplanade - ist sehr schön angelegt. Man kann hier kilometerweit am Meer entlang flanieren und in den Bars und Cafes ist viel los. Die Geschäfte haben hier auch länger geöffnet, als in den meisten australischen Städten. Direkt an der Uferpromenade gibt es interessanterweise eine künstlich angelegte Salzwasserlagune. Wie ein öffentlich zugängliches Schwimmbad. Ist wohl mehr so eine sehen und gesehen werden Sache. Zumindest bisher der einzige Platz, den wir bisher in Australien gefunden haben, an dem man es schafft, Handtuch an Handtuch zu liegen. Weiterhin gibt es noch einen kleinen Nachtmarkt, mit billigen Touristenartikeln, aber auch ganz netten höherwertigeren Artikeln und einer Ecke, in der asiatische Massagen angeboten werden – ganz nett.
Zu allem Überfluss haben wir auch noch ein absolut geniales indisches Restaurant gefunden – "Marinades" wieder mal ein Tipp aus dem Lonely Planet. Schade, dass wir nur eine Nacht in Cairns sind. Dann hätten wir jeden Abend dort essen können.
- Übernachtung in Cairns im
Quality Hotel Sheridan Plaza
4.Tag (29.09.) Fahrt von Cairns nach
Townsville
-
Am morgen gehen wir zunächst schön gemütlich in Cairns frühstücken. Wir
entscheiden uns für ein sehr nettes Cafe direkt an der Art Gallery, wo es
raffiniertes, italienisch angehauchtes warmes Frühstück gibt – sehr lecker.
Anschließend machen wir uns auf den Weg in Richtung Townsville. Die Strecke führt durch
schöne hügelige Landschaften mit Zuckerrohr- und Bananenfeldern. Unterwegs legen
wir einen Stopp in Mission Beach ein.
Der Ort hat super schöne Strände an denen man sich entweder unter Kokospalmen
oder andere Bäume legen kann, die Schatten spenden. Wir suchen uns ein
verlassenes Plätzchen aus – was nicht schwer ist, da man auch hier nicht von
überlaufenen Stränden sprechen kann – und verbringen hier einige Zeit mit
Baden und rumliegen. Anschließend fahren wir den Rest der Strecke durch
bis Townsville.
Townsville ist wieder eine eher typisch australische Stadt. Mäßig interessant,
mit einer Mall, deren Geschäfte zu unserer Ankunftszeit bereits geschlossen
sind – wie immer halt. Hier gibt es am Strand ebenfalls eine
Flaniermeile – The Strand – die ganz nett gemacht ist. Allerdings ist hier auch
für Samstagabend wieder relativ wenig los.
Den geplanten Ausflug zum nahegelegenen
Magnetic Island
müssen wir aus Zeitgründen streichen.
UNTERKUNFT: HILLVIEW HOUSE B&B
Sehr schönes Haus, dass direkt am Fuße des die Stadt dominierenden Castle Hill liegt. (Sehr markanter Granitfelsen.) Das Haus hat einen kleinen Pool mit Whirlpool. Das Zimmer war sehr schön eingerichtet, allerdings mit dem Haken, dass man direkt am Pooldeck wohnt, getrennt durch eine Fliegengittertür mit Jalousie. Das heißt, man versteht jedes Wort, dass auf dem Pooldeck gesprochen wird, und umgekehrt natürlich. Das Frühstück ist allerdings super. Es gibt sogar eine Speisekarte wie im Cafe.
- Übernachtung in Townsville
Hillview House B&B
5.Tag (30.09.) Fahrt von Townsville nach Airlie Beach
-
Nach dem Frühstück machen wir uns direkt auf den Weg nach Airlie Beach.
Unterwegs gibt es laut Reiseführer nicht allzu viel zu sehen, so dass wir
bis Bowen durch fahren und dort versuchen, ein nettes Plätzchen am Strand
für eine kleine Pause zu finden. Der Strand ist zwar kilometerlang, bietet
allerdings keinen Schatten, da die Bäume durch kleine Sanddünen vom
Strand getrennt sind.
Wir legen uns daher unter den nächst besten Baum um eine Pause zu machen.
Die Landschaft ist jetzt auch stärker durch Zuckerrohrfelder
und weitere Ebenen geprägt, so dass hier weniger Abwechslung herrscht und das
Fahren daher ermüdender ist. Von Bowen sind es dann nur
noch ca. 100 km bis Airlie Beach.
Airlie Beach ist ein recht touristischer Ort, der natürlich über die
entsprechenden Annehmlichkeiten wie eine gigantische Auswahl an Restaurants und
Unterkünften verfügt. Er liegt allerdings sehr schön zwischen zwei
Buchten und ist am Hang gebaut und ist der Ausgangsort für Ausflüge zu
den Whitsundays Islands.
Zur Küste hin ist die Landschaft dann doch
wieder durch die grünbewachsenen Hügel geprägt. In den Buchten
liegen abends die ganzen Segelboote, als ob sie extra für ein Postkartenfoto
hierher bestellt wurden. Sehr malerisch.
UNTERKUNFT: ISLAND VIEW B&B
Sehr schöne Haus, das am Hang gebaut ist. Im Zimmer hat man, wenn man auf dem
Bett sitzt, direkten Blick auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln.
Echt klasse! Das Frühstück ist ein bisschen dünn.
- Übernachtung in Airlie Beach
Island View B&B
6.Tag (01.10.) Airlie Beach - Ausflug 1 Whitsundays
-
Heute steht das
„Camira Sailing Adventure“ (Tagesausflug) an, eine Fahrt mit einem
Katamaranboot nach Whitsunday zum Whitehaven Beach. Das Boot legt um 8:00 Uhr
an der Abel Point Marina in Airlie Beach ab. Die Fahrt geht durch die
wunderschöne Insellandschaft hindurch.
Der erste Haltepunkt ist Hook Island Inlet, wo man schnorcheln kann,
wenn man möchte. Leider spielt das Wetter nicht ganz mit. Nachdem wir mit
Sonnenschein aufgewacht sind, hat sich der Himmel immer weiter zugezogen, so dass
es auf dem Boot, zumindest im Wind, recht kühl ist. Deshalb lassen wir liebe die
anderen schnocheln und bleiben auf dem Boot. Schade, der erste bewölkte Tag,
den wir hier haben und ausgerechnet heute. Der Großteil der Leute an Bord geht
dennoch schnorcheln, und einige sehen ziemlich verfroren aus, als sie wiederkommen.
Ein Mitglied der Crew sagt noch was von ca. 22 Grad Wassertemperatur – eindeutig
zu kalt.
Der nächste Halt ist Whitehaven Beach auf Whitsunday Island, der größten
Insel der Whitsundays. Hier erstrecken sich 6 km feinster strahlend weißer
Sandstrand an der Küste. Der Sand ist fein wie Mehl und quietscht, wenn man
mit den Füßen darüber schlurft.
Wir wandern ein bisschen am Strand entlang, ein Stück weg von den anderen,
die interessanterweise alle an einem Fleck bleiben, und legen uns dann
in den weichen Sand. Sehr entspannend. Wir stellen dann übrigens fest,
dass Sonnenschein ohne Wolken auch nicht optimal gewesen wäre,
da am Strand kein Schatten verfügbar ist. Da hätten wir dann auch ein
Problem gehabt.
Wieder zurück auf dem Boot gibt es dann ein spätes Mittagessen (ca. 14 Uhr),
bestehend aus einem kalten Salat- und Vorspeisenbuffet, mit Muscheln – lecker,
und einem Barbecue mit Fisch, Steaks und Hühnchen. Die Verpflegung auf dem Boot
ist sowieso ziemlich üppig. Ständig werden irgendwelche Häppchen oder Kuchen und
Kekse gereicht. Alkohol in Form von Bier und Weißwein ist ebenfalls verfügbar,
wovon einige Fahrgäste auch regen Gebrauch machen. Nach dem Mittagessen machen
wir uns dann auf den langen Rückweg nach Airlie Beach. Gegen 18 Uhr kommen wir
wieder in Airlie Beach an. Eine Stunde früher hätte auch nicht geschadet,
zumal es jetzt doch langsam ziemlich kalt wird. Sah auf der Karte gar nicht
so weit aus.
Insgesamt hat sich die Tour aber durchaus gelohnt. Ein bisschen mehr Sonne
wäre halt noch besser gewesen.
- Übernachtung in Airlie Beach
Island View B&B
7.Tag (02.10.) Airlie Beach - Ausflug 2 Whitsundays
-
Heute haben wir die
3 Island Explorer Cruise bei der gleichen Gesellschaft gebucht.
Dummerweise hat sich das Wetter im Vergleich zu gestern eher noch verschlechtert.
Als wir am sehr frühen Morgen aufstehen (6:15 Uhr) regnet es.
Na gut, mal sehen, was der Tag noch bringt.
Der erste Stopp ist Long Island. Hier hat man ca. drei Stunden Aufenthalt.
Bei schönem Wetter hätte man natürlich die Möglichkeit, den Pool oder das Meer
zum Baden zu nutzen. Da es zumindest nicht regnet, entscheiden wir uns
für einen 3,5 km langen Bushwalk entlang der Whitsunday Curcuit. Der Regenwald
ist anfangs noch ziemlich dicht, so dass ein paar Regentropfen
unterwegs nicht bis zu uns durchdringen. Noch bevor wir den Walk starten
treffen wir schon direkt den "Australian Brush Turkey", einen schwarzen
Truthahn, der sich auch im Wesentlichen mit Scharren zu beschäftigen scheint.
Auf den ersten paar Metern des Walks sehen wir dann gleich ein „Agile Wallabie“,
das sich zunächst nicht stören lässt und als wir näher kommen aber dann doch lieber den Weg entlang weghoppelt. Unterwegs hat man immer wieder die schöne Geräuschkulisse mit unterschiedlichen Vögeln.
Der nächste Halt ist Daydream Island. Hier gibt es Mittagessen.
Insgesamt hat man etwa 3,5 Stunden Zeit auf der Insel. Die Insel hat eine
sehr große Poollandschaft, einen kleinen Strand und ein Spa mit Wellness-Anwendungen,
die man dazu buchen kann, wenn man möchte. Die Insel wirkt insgesamt
recht verbaut und ist auch gut besucht. Wir laufen ein Stück den Boardwalk entlang
und legen uns dann auf eine Bank am Meer. Hier liegt ein netter Goana und sonnt sich.
Auf dem Rückweg nehmen wir noch den etwa 1 km langen Rainforestwalk durch das Inselinnere und über die höchste Erhebung der Insel (nicht wirklich hoch) hinüber. Ganz nett mit schönen Ausblicken auf die umliegende Insellandschaft, aber nichts Spektakuläres.
Der letzte Stopp ist South Molle Island.
Wenn man den lngen Bootssteg entlang geht merkt man schon, dass das die schönste Insel der drei angefahrenen ist. Sie ist nicht so zugebaut wie Daydream Island und das Resort auf der Insel scheint von höherer Kategorie zu sein als das auf Long Island. Die Insel ist sehr hügelig und hat direkt am Resort einen kleinen mit Kokospalmen gesäumten Sandstrand. Hier hat man noch mal eine knappe Stunde Aufenthalt. Die Insel ist ein Nationalpark mit einigen Walkingtracks, die man bei längerem Aufenthalt machen könnte. Wir entscheiden uns eher für den gemütlichen Part und hören auf einer Bank dem Plätschern des Meeres zu.
Danach geht es zurück nach Airlie Beach, wo wir gegen 17:30 Uhr ankommen.
Insgesamt hat uns diese Tour besser gefallen als die Gestrige,
da man hier selbst aktiv ist und nicht die meiste Zeit auf dem Boot verbringt.
UNTERKUNFT: WHITSUNDAY MOORINGS B&B
Sehr schönes stilvoll eingerichtetes Zimmer. Morgens wird ein sehr luxuriöses Frühstück auf der Terrasse serviert, mit Tischdecke und Blumen. Dabei genießt man den Blick auf den Hafen und hört den sehr lauten bunten Papageien zu, die sich im Garten versammeln.
- Übernachtung in Airlie Beach
Whitsunday Moorings B&B
8.Tag (03.10.) Fahrt von Airlie Beach nach Gladstone
-
Heute haben wir die längste Etappe dieses Urlaubs zurück zu
legen (590 km). Da schon im Reiseführer steht, dass zwischen
Mackay und Rockhampton die langweiligste Strecke
Queenslands kommt, machen wir vor Mackay (Zuckerrohranbaugebiet) einen Abstecher zum
Cape Hillsborough NP. Der Abstecher lohnt sich, da es hier zwei
ganz tolle einsame Strände an der spektakulären Steilküste gibt. Am Ende der
Straße, wo dann auch das Cape Hillsborough Nature Resort liegt,
kann man am Strand bei Ebbe ewig weit laufen und ein bisschen auf den dann
frei gelegten Felsen herum klettern. Am Smalleys Beach geht das Wasser
bei Ebbe sehr weit zurück. Um zum Wasser zu kommen, muss man durch den Schlick laufen.
Fühlt sich etwas eklig an. Die Aussicht ist aber super.
Hier verweilen wir ein wenig im Schatten eines Baumes.
Den Rest der Strecke legen wir ohne weitere Stopps zurück.
Wir kommen gerade noch rechtzeitig kurz vor 19 Uhr im Barney Beach Caravan Park an,
wo uns eigentlich eine vorgebuchte Luxuscabin erwarten sollte. Leider
ist wohl bei der Reservierung was schief gelaufen. Sie hatten jedenfalls unsere
Buchung verschlampt und auch sonst nichts mehr frei.
Die Dame an der Rezeption hat dann noch versucht, uns woanders unter
zu bringen. Sie hatte zunächst wenig Hoffnung, da Gladstone aus
irgendeinem uns unerfindlichen Grund völlig ausgebucht war. Beim zweiten
Anlauf hat sie aber schon Glück und wir kommen im Why-Not Motor Inn,
einem mittelmäßigen 3-Sterne Motel, unter. Das Zimmer ist annehmbar und
sogar recht groß – eigentlich ein Appartment. Wir gehen noch schnell was
Essen und das war es dann für den Tag – reichte auch.
9.Tag (04.10.) Fahrt von Gladstone nach Rainbow Beach
-
Heute haben wir ca. 375 km nach Rainbow Beach vor uns.
Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt erreichen wir Bundaberg und legen dort erstmal einen
Stopp ein.
In der Stadtmitte finden wir ein Cafe und frühstücken dort erst einmal.
Danach fahren wir direkt weiter Richtung Rainbow Beach. Unterwegs halten wir
noch in Childers. Bei Maryborough bleiben wir nicht auf dem Bruce Highway,
sondern zweigen in Richtung Tin Can Bay ab, um dann über Poona an der Küste
entlang zu fahren.
Bei Poona, einem kleinen, in keinem unserer Reiseführer erwähnten Nest,
finden wir einen sehr netten Strand mit Blick auf Fraser Island.
Dort legen wir eine Pause ein, verspeisen ein leckeres Sandwich und gehen
im warmen Meer baden. Mit uns schwimmt ein Pelikan herum. :-)
Danach fahren wir weiter nach Rainbow Beach und checken dort auch erst
mal den Strand. Dieser ist kilometerlang mit sehr feinem Sand. Das Meer ist
hier sehr aufgewühlt und deshalb deutlich kühler als in Poona. Hier gibt es
einen kleinen Bereich, der von Lifeguards bewacht wird und – man glaubt es kaum –
richtig voll ist. Läuft man allerdings ein paar Meter weiter entspannt sich die
Lage schon wieder deutlich. Bei den großen Wellen sollte man allerdings nicht
allzu weit vom Strand weg.
Nachdem wir eingecheckt haben, gibt uns unsere Gastgeberin Debbie den Tipp,
zur Carlo Sandblow, einer Sanddüne, hochzufahren und den Sonnenuntergang
dort anzuschauen. Wir nehmen den Tipp an und fahren gegen 17 Uhr zu der Düne hoch.
Vom Parkplatz sind es ungefähr 5 Minuten durch den Wald zum Lookout. Der Anblick
ist gigantisch. Die Sanddüne ist deutlich größer als wir dachten und zieht
sich bis zu den Klippen am Meer hinunter.
Der Sand ist superfein und es ist absolut genial, barfuß hindurch zu laufen.
Man kann bis zu den Klippen hinunter laufen – der Aufstieg gestaltet
sich dann allerdings etwas schwierig im Sand. Wie gut, dass wir auf Debbie
gehört haben.
UNTERKUNFT: DEBBIES PLACE
Sehr schönes und riesiges Appartment für gerade mal 85 AUD pro Nacht. Einen Schlüssel bekommt man nicht, da hier wieder mal nichts abgeschlossen wird.
- Übernachtung in Rainbow Beach
Debbies Place
10.Tag (05.10.) 1. Tag - 2 Day Experience Tour Fraser Island
- www.fraserexperience.com
Day 1
We will pick you up in Hervey Bay from your accommodation at 7am before travelling south through the Tuan State Forest to pick up guests staying at Rainbow Beach at 9am. Then it's just a short 15 minute ferry ride. Humpback Whales
Then it’s on to World heritage Fraser Island and your adventure really begins! With it’s famous 4wd tracks and natural fresh water lakes it will be the trip of a lifetime.
Your first stop will be central station with its magnificent rain forests and the invisible creek where your guide will show you ancient ferns and abundant bird life. Lunch will be served at central station – though watch out for the kookaburras, they can be very sneaky and will take your food before you even realize it is missing.
After we finish lunch it’s onwards to Lake McKenzie which is considered one of the most beautiful fresh water lakes on the island. You can spend as much time or as little time as you wish, there are no time limits to constrict you.
magnificent rain forests
Lake MacKenzie
After Lake MacKenzie it’s back on the coach and on to your beachfront accommodation. A BBQ dinner of steaks, burgers or fish filets served with fresh vegetables. After dinner you have time to relax and have a chat about the day's activities and tomorrow's adventure.
- Übernachtung auf Fraser Island
Dilli Village
11.Tag (06.10.) 2. Tag - 2 Day Experience Tour Fraser Island
- www.fraserexperience.com
Day 2
Start your day right with a healthy breakfast of toast, cereals, fresh fruit and juice. For those you need a little stronger pick me up there is tea and coffee available as well. Then we will head off along the 70 mile white sandy beach to popular landmark Indian Head.
Indian Head Here at Indian Head you can climb to the top of the headland and take in the breathtaking views of Fraser Island’s Eastern Beach and sand dunes. This is a perfect place to spot sharks, rays and dolphins in the shallow waters below.
During the months of July to October you may be lucky enough to spot the majestic humpback whales making their annual migration. After all that exploring you can decide to grab an early lunch before heading onwards to the next destination.
On the return journey down the beach there are stops at the pinnacles, Maheno shipwreck, Eli creek and the red canyon. The pinnacles are massive natural sand stone formations with layers upon layers of different coloured sand.
The Maheno shipwreck The Maheno shipwreck is also a must see, though it is strictly enter at your own risk! Last stop is at Eli Creek with its white sandy banks and clear fresh water, it is a great way to cool off and relax before taking the return trip.
After an amazing 2 day experience its time to board the coach and head towards the ferry for the short cruise back to the mainland.
- Weiterfahrt über Gympie (Goldgräberstadt) und Cooroy nach Noosa Heads,
dem wohl schönsten Badeort an der australischen Ostküste mit mehreren Nationalparks,
hohen Dünen, farbigem Sand und vielen Koalas.
- Übernachtung in Noosa
Noosa Country House
12.Tag (07.10.) Fahrt von Noosa nach Brisbane
- Nambour liegt inmitten von Ananasplantagen. Hier werden ausserdem
Macadamia-Nüsse verarbeitet. Weiter entlang der Sunshine Coast über
Maroochydore und Caloudra. Caboolture ist der Ausgangspunkt für
Ausflüge auf Bribie Island. In der Nähe auch die bizar aussehenden
Glasshouse Mountains. Der Küste folgend erreicht man Brisbane.
- Brisbane
* Für den ersten Eindruck empfiehlt sich der Blick vom Turm der City Hall.
* Anschließend eine Besichtigung der Shopping-Meile
* Zur Entspannung ein Spaziergang durch die Southlands.
* Lone Pine: Die grüne Seite Brisbanes würden wir für den zweiten Tag
vorschlagen. Eine Bootsfahrt mit dem Raddampfer auf dem Brisbane River
zum Lone Pine Sanctuary ist für Tierfreunde besonders empfehlenswert.
* Wenn Ihnen Flora lieber ist als Fauna, sollten Sie die grosszügigen
Gärten des Mt Coo-tha Botanic Gardens besuchen.
Riverside Centre (schicke Restaurants und Cafes, Sonntags Riverside Market)
- Übernachtung in Brisbane
Royal on the Park
Mo, 08 Okt - Mo, 08 Okt: Cathay Pacific (CX)
Von: Brisbane Airport (BNE) Nach: Hong Kong Int'l (HKG)
Flugdauer: 8:55
- Mo, 08 Okt - Mi, 10 Okt:
2 Übernachtungen im
Royal Plaza in Hong Kong
Mi, 10 Okt - Do, 11 Okt: Cathay Pacific (CX)
Von: Hong Kong Int'l (HKG) Nach: Frankfurt (FRA)
Flugdauer: 12:15
Anmerkungen? Fragen? Nur her damit!