Australien Süd 2006 - Reisebericht
Australien hat 20 Mio. Einwohnern, die sich auf eine Fläche von
7.6 Mio. km2 verteilen. Aufgrund der Größe gibt es in Australien verschiedene
Klimazonen, d.h. irgendwo in Australien ist immer Saison ;-) Daß man "Down Under"
ist merkt man auch daran, daß im Gegensatz zu Europa der Norden tropisch heiß ist,
und im Süden das Klima eher gemäßigt ist. In den Süd-Osten - unserem Reiseziel -
ist daher auch Oktober bis März die beste Jahreszeit (Sommer).
Wer es übrigens gerne sehr warm und trocken mag, sollte ins rote Zentrum
Australiens reisen, dort sind auch im Australischen Winter 30 Grad C garantiert.
Wir sind im Mietwagen gereist und haben Bed & Breakfast Unterkünfte gebucht.
Vorbuchung ist nur um die Weihnachtszeit notwendig. Allerdings ist es lohnend,
sich schon mal vorab unter den Internetadressen [hier einfügen] über die
vorhandenen Unterkünfte zu informieren.
Stopover in Singapur
Wir sind über Singapur geflogen, wo wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem
Rückflug je zwei Übernachtungen hatten.
Unser Reisebericht
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So, 29 Okt-Mo, 30 Okt: QANTAS AIRWAYS, QF 0006
Von: FRANKFURT, GERMANY (FRA) Abflug: 11:25pm
So, 29 Okt
Nach: SINGAPORE, SINGAPORE (SIN) Ankunft: 6:15pm
Mo, 30 Okt
Flugzeit: 11 Stunden und 50 Minuten
- Mo, 30 Okt - Mi, 1 Nov: Singapur, Carlton Hotel
2 Übernachtungen in Singapur
Nach einem sehr unruhigen Flug - er bestand praktisch nur aus Turbulenzen - und 12 langen Stunden kommen wir in Singapur an, wo es Tag und Nacht 30 Grad warm ist. Die Maschine war aber überbucht und es wurden uns je 600 Euro angeboten, wenn wir 24 Stunden später fliegen würden. Wir wollten aber nicht warten ;-) Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt sind zum Shopping übergegangen. An Einkaufmöglichkeiten mangelt es hier nun wirklich nicht - ein Shopping Center neben dem anderen. Mit der topmoderen U-Bahn (klimatisiert und sehr sauber) gehts erst zur "Orchard Road" und Abends nach "Little India" wo das "Deepavali-Fest" (Fest des Lichts) gerade aktuell ist. Beim Schlendern durch die "Serangoon Road" und ihrer Nebenstrassen, fällt uns auf, dass little India gar nicht so klein ist. Abendessen im "Banana Leaf Apollo" (Race Course Road 54-58) - sehr leckeres Indisches Essen. Statt Teller gibt es Bananen-Blätter!
Am zweiten Tag geht es nach Chinatown. Hier sind viele chinesische Haeuser aus der Kolonialzeit restauriert worden. Alles sehr bunt. Chinesische Tempel, wo es immer nach Raeucherstaebchen riecht, und Tamillentempel gibts hier auch. Das ohnehin sehr warme und schwuele Wetter hat sich nochmal gesteigert. Die Sonne hat dafuer gesorgt, dass es nun noch wärmer und schwüler ist. Dafür gab es heute Nachmittag ein tropisches Gewitter, was keinerlei Abkühlung brachte. Bei solchen Bedingungen sind die Shopping-Center immer sehr willkommen…
Mi, 1 Nov-Do, 2 Nov: QANTAS AIRWAYS, QF 0006
Von: SINGAPORE, SINGAPORE (SIN) Abflug: 7:55pm
Mi, 1 Nov
Nach: SYDNEY, AUSTRALIA (SYD) Ankunft: 6:20am
Do, 2 Nov
Flugzeit: 7 Stunden und 25 Minuten
21 Übernachtungen in Australien
- Do, 2 Nov - Sa, 4 Nov: Sydney, Metro Hotel on Pitt
Nachdem wir einen 8-stuendigen Flug erfolgreich und deutlich weniger wackelig hinter uns gebracht haben, empfängt uns Sydney nun wieder von seiner sonnigen Seite. Morgens um 7 Uhr sind es bereits 17 Grad und es sollen heute Temperaturen bis zu 27 Grad bei klarem Himmel geben. Also nicht zu heiß - sehr schön. Nach dem 12-stuendigen Flug nach Singapur kommen einem 8 Stunden übrigens wie ein Katzensprung vor.
Nach einigen Shopping geht es anschließend mit der Monorail-Bahn zum Sydney Aquarium. Wir hätten die Strecke auch locker laufen können - man muss dazu sagen, dass die Monorail eine Rundstrecke von sagenhaften 4 km abfährt. Wenn man erstmal drin ist kann man diese Schleife durch die City beliebig oft fahren. :-)
Das Sydney Aquarium ist das größte der Welt und durchaus beeindruckend. Man läuft u.a. durch durchsichtige Unterwasser-Tunnel und kann gefährlichen Haien sehr nahe kommen. Außerdem gibt’s ein riesiges "Great Barrier Reef" Aquarium um das man komplett herum und sogar durchlaufen kann. Allerdings ist das Aquarium anscheinend vor allem bei Japanischen Touristen sehr beliebt und überhaupt sehr voll.
Das Governor-House am Botanischen Garten ist als Ruhe-Oase in der Stadt ein guter Tipp und eröffnet tolle Ausblicke auf die Oper und die Harbour-Bridge.
mehr zu Sydney gibts übrigens auf unserer
(Neuseeland-Seite/StopOver Sydney)
- Sa, 4 Nov - So, 5 Nov: Moruya, Bryn Glas B&B
Das Wetter ist leider regnerisch und bewoelkt. Wir holen unseren Mietwagen fuer die
naechsten drei Wochen ab - es ist ein Nissan Pulsar. Anschliessend geht es los
Richtung Süden. Erste Station unseren 300 km langen Tages-Etappe ist der
Royal National Park, in dem wir die geplanten Wanderungen aber wetterbedingt
canceln müssen. Weiter gings auf dem Princess-Highway, der voller
Geschwindigkeitsmessungen und darauf hinweisende Schilder ist, stets an der
Kueste entlang. In Kiama haben wir uns die Blowholes angesehen. Der Jervis Bay NP
(vor allem Huskisson und Hyams Beach - toller weisser Strand) haben uns besonders
gefallen. Ausserdem haben wir unsere ersten Kanguruhs gesehen
und gleich fotografiert :-)
- So, 5 Nov - Di, 7 Nov: Thredbo, Candlelight Lodge
Unsere Fahrt führt noch ein Stück an der Küste entlang. In Bega besuchen wir
die Cheese Factory, wo man sich historische Molkerei Utensilien ansehen kann
und natürlich Käse probieren kann.
Merimbula ist ein hübscher Küstenort, wo sich auch das Wetter nun auch wie erhofft
entwickelt: Blauer Himmel und Sonne. über Bombala durch große Waldstücke
kommen wir nach Cooma - auf dem Weg kürzen wir noch über eine abenteurliche
und staubige Schotterpiste ab.
Bei einem sonnigen Picknick machen wir erste Erfahrungen mit der einheimischen Fauna.
Eine riesige Spinne (etwa Faustgroß und gepanzert!) :-o
über Jindabyne (am gleichnamigen großen See gelegen) kommen wir zum Kosciuszko NP,
wo wir in dem Skiort Thredbo die nächsten zwei Übernachtungen haben werden.
Die letzte Gondel Richtung Gipfel des Mount Kosciuszko - höchster Berg Australiens -
fährt aber leider schon um 16.30 Uhr, so daß wir sie verpassen. Unser Zimmer in
der Candlelight Lodge hat eine tolle Aussicht direkt auf die Berge.
Hier oben (unsere Lodge liegt auf über ca. 2000 m Höhe) ist allerdings doch recht
frisch, so daß wir im Zimmer den Heizlüfter nutzen müssen.
Da der Mt. Kosciuszko am nächsten Tag in einer dicken Wolke hängt, verzichten wir
auf die nicht gerade preiswerte Lift-Fahrt (50 Dollar zusammen) hoch auf den Berg.
Den restlichen Tag fahren wir durch den Nationalpark, und wir stellen fest:
Das Wetter ist überall besser und in der Sonne ist auch wieder richtig warm.
Unterwegs tolle Ausblicke auf die Berge. Die Fahrt führt über sehr kurvige
Straßen durch große Eukalyptuswälder hindurch. Man siehr hier immernoch deutlich
die Schäden des großen Waldbrandes von 2002.
Auf der Fahrt heraus aus dem Kosciuszko NP folgen wir einem Tipp aus der
Candellight-Lodge. Auf halber Strecke zwischen Thredbo und Khancoban -
nähe Geehi Rest Area - treffen wir ca. 50 Kanguruhs! Auch viele junge -
teilweise noch im mütterlichen Beutel. Etwas weiter stoßen wir auf australische
Emus. Nach diesem Highlight gehts weiter Richtung Victoria Highlands und wir
passieren die Grenze. Hier sieht man die Folgen des aktuellen Wassermangels.
Ein See auf der Karte ist z.Z. nur ein kleiner Bach. Weiter gehts durch weite
Felder und Eukalyptus-Wälder sowie winzige Orte.
Unsere Unterkunft - Kinross - passt hervorragend zu Beechworth,
einem alten herausgeputzten Goldgräber-Städtchen. Hier ist alles aus der Zeit
um 1850 sogar unser großes Doppelbett. :-)
Noch ein Wort zu dem Ereignis, was ganz Australien gestern lahmlegte:
der Melbourne-Cup - das wichtigste Pferderennen des Jahres. Alle haben hier
irgendwelche Wetten laufen … viele Geschäfte und Restaurants machen
spätestens Mittags zu.
- Di, 7 Nov - Do, 9 Nov: Beechworth, Kinross B&B
Bei strahlendem Sonnenschein geht es zum Buffalo NP.
Unterwegs vorbei an Obstanbaugebieten mit schönem Bergpanorama im Hintergrund.
Der Buffalo NP ist einer der kleineren NP hier in Australien, bietet aber sehr
viele schöne Wanderungen mit toller Aussicht auf die umliegenden Alpen an.
Der Mt. Buffalo selbst besteht aus Granit, so dass man immer wieder die
markanten und vom Wind rund geschliffenen Granitformationen sieht. Zum Teil
wie von Hand übereinander gestapelt, ohne dass man sich länger darunter
aufhalten möchte… Wir erklimmen die Spitze des Berges (The Horn) - eine
schweißtreibende Sache - aber zum Glück geht da oben ein kühler Wind.
Auf dem Rückweg nehmen wir ein spätes Mittagessen in dem schönen örtchen
Bright ein. Aufgrund des nahendem Oldtimer Festivals am Wochenende fahren
jede Menge extrem aufpolierte Gefährte herum.
Beim Frühstück (was übrigens im Kinross besonders lecker ist) treffen
wir ein australisches Ehepaar. Sie haben schon eine Tour mit dem Indian
Pacific (Zug) von Adelaide nach Sydney gemacht und fanden es langweilig
und auch unkomfortabel. gut zu wissen … für zukünftige Australien-Reisen :-)
- Do, 9 Nov - Fr, 10 Nov: Metung, Anchorage B&B
Nach dem Frühstück geht es los. Über die Alpen duch den Alpine NP. Der Ort
Dinner Plain, als schicker Ski-Ort bekannt, wirkt sehr künstlich
und wie ein Retortenstädtchen. Alles sieht gleich aus - alle Häuser haben
hier die gleiche grüne Farbe.
Die Strasse schängelt sich durch das relativ uninteressante Omea
zunächst duch Farmland hinunter. Dann geht die Fahrt duch lange Eukalyptuswälder
an einem Flusslauf entlang. Nach einer recht langen und kurvenreichen Fahrt
kommen wir in dem schönen Küstenort Metung an. Hier liegt unser Anchorage
Bed-and-Breakfast (sehr geräumige Zimmer mit schöner Aussicht auf die Flussmündung).
Wir spazieren am Meer entlang durch den Ort - der Boardwalk direkt am Meer ist
ganz neu und wird offiziell morgen erst eröffnet - gutes Timing - wir haben ihn
schon mal genutzt. :-) Am Abend fahren wir noch nach Lake Entrance,
was erheblich mehr zu bieten hat als Metung. Es liegt lang gezogen genau
zwischen den Seen und dem Meer! Eine Fussgängerbrücke verbindet es mit der
Ninety Mile Beach. Ein traumhafter Sandstrand.
Am nächsten Tag mieten wir uns ein kleines Motorboot und sind von Metung in ein
Gebiet aus mehreren Seen gefahren. Diese treffen sich in Lake Entrance und haben
dort "Anschluss" ins Meer. Unterwegs sieht man jeden Menge Pelikane,
sehr viele schwarze Schwaene und andere Seevoegel - und sogar Kanguruhs am Strand.
Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir eine langezogene Insel auf der wir direkt am
Strand anlegen. Hier beginnt der Ninety Mile Beach. Ueber 100 km Sand-Strand ganz
fuer uns alleine! Nach einem Strandspaziergang kuerzen wir auf dem Rueckweg
etwas ab und schlagen uns durch den Busch, wo ein schwarzes (!) Kanguruhs
gerade weghoppelt. Die Spinnen haben hier ihre Netze aufgespannt und warten auf
"Kundschaft". Unbeschadet erreichen wir unser Boot und fahren zurueck -
vorbei an Fraser Island, einer Insel die man komplett mieten kann.
Dann fahren wir los (diesmal mit unsrem Auto) nach Yanakie am Wilsons
Promontory National-Park. Diese Strecke laesst sich mal locker fahren.
In Yanakie stellen wir fest, dass der NP wirklich nur einen Katzensprung
entfernt ist - was sind hier in Australien schon 4 km? Wir stellen aber auch fest,
dass unser Ort aus einer Tankstelle und einem General Store besteht.
Die naechste Moeglichkeit ein Abendessen zu bekommen ist Forster… 25 km entfernt.
Fuer Australier: um die Ecke. ;-) Dort im Pub trifft sich der ganze Ort und wir
machen Bekannschaft mit einem interessanten System. Die Getraenke muss man sich
selbst holen um aber das Essen zu bestellen, muss man vorher einen Tisch aussuchen
und dessen Nummer angeben. Die Bedienung ist letzlich da, um das Essen zu bringen
und abzuraeumen.
Unsere Unterkunft - das Vereker House - hat Lodge-Charakter und ist schoen mit
Holzdecken und Waenden sowie Natursteinboeden ausgestattet… einen Fernseher
hat es nicht - dafuer aber eine tolle Aussicht auf den nahegelegen Nationalpark
- Fr, 10 Nov - So, 12 Nov: Yanakie, Vereker House
Wilsons Promontory NP
Der heutige Tag ist voll fuer den Wilsons Promontory Nationalpark reserviert.
Der Park ist hier sehr bekannt und auch bei Australiern sehr beliebt. Der Tag
beginnt Wolken verhangen bessert sich aber zunehmend. Gleich nach der Einfahrt
in den Park treffen wir auf Kanguruhs - langsam haben wir auch ein Gefuehl
dafuer entwicklet, wo sich die "Kaengis" gerne aufhalten :-) - anschliessend
noch eine Herde Emus, die in aller Ruhe die Strasse passieren. Naechstes Ziel
im Park ist der "Lilly Pilly Gully Walk" (toller Name) auf dem man auf Koalas
treffen kann. Leider hatten die Koalas heute wohl frei, obwohl wir sehr akribisch
nach ihnen gesucht haben. Anschliessend quasi im Park-Zentrum (Tidal River)
stellen wir fest, dass die einen echt leckeren "Prom Burger" machen.
(Die Australier nennen den Park "The Prom" … ist kuerzer). Am Nachmittag machen
wir einen weiteren Walk. Es geht runter zum "Squekie Beach". Der Walk entwicklet
zum einem absoluten Highlight. Der Name ist Programm: Der unverschaemt weisse
Sand quitscht wenn man darueber laeuft (!) Am Strand sind Granitfelsen auf
denen man herumklettern kann. Waeren hier noch Palmen, koennten es auch
die Seychellen sein. Am anderen Ende des Strands geht der Weh hoch
zum "Pillar Point" - einem fantastischen Aussichtspunkt mit Blick auf den
benachbarten Strand und einige vorgelagerte gruene Inseln.
Auf dem Rueckweg fahren wir noch die "Five Mile Road" herunter - eine drei
Kilometer lange Schotterpiste. Nach weiteren zwei Kilometern zu Fuss
durch den Busch kommt man bei "Millers Landing" raus. Eine von Mangroven
bewachsene kleine Bucht. Die in der Bucht schwimmenden Schwaene strahlen in
der Abenddaemmerung eine wunderschoene Ruhe aus.
- So, 12 Nov - Di, 14 Nov: Melbourne, Rendezvous Hotel Melbourne ****
Nach dem Fruehstueck machen wir uns auf den Weg nach Melbourne. Der Tag beginnt
zunaechst wieder mit Schauern, aber in Richtung Melbourne klart der Himmel
langsam auf. Da wir sowieso aus Sueden kommen, nutzen wir gleich die Gelegenheit und machen in einem sehr schoenen suedlichen Stadtteil von Melbournes - St. Kilda - halt.
In St. Kilda gibt es den zum Stadtzentrum naechsten Strand. Entsprechend viele junge Leute sind hier unterwegs. Wir machen zunaechst einen kleinen Spaziergang ueber den Pier, von dem aus man eine sehr schoene Aussicht auf die Hochhaeuser der Innenstadt und ueber den Hafen hinweg hat. In der Fitzroy Street stapeln sich die Cafes und Restaurants, so das wir hier auch gleich mal unser Mittagessen einnehmen. Auf der anderen Strassenseite entdecken wir schon den Laden, in dem man Inline-Skates ausleihen kann. Das waere dann bei schoenem Wetter etwas fuer morgen, da wir auch schon jede Menge super Radwege entlang der Bucht gesehen haben.
Nach dem Einchecken im Hotel unternehmen wir einen ersten Rundgang durch die Stadt am beeindruckenden Bahnhofsgebaeude vorbei zum Federation Square. Hier findet auch noch zufaellig ein griechisches Volksfest statt. Wir laufen durch die Shopping Meilen der Stadt und haben schon eine grobe Vorstellung, warum Melbourne als die Einkaufslokation in Australien gilt. Hier gibt es wohl fuer jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Die Geschaefte sind uebrigens auch sonntags bis ca. 18 Uhr geoeffnet.
Am nächsten Tag ist nach dem Frühstück erstmal Shopping angesagt - das ist hier
noch besser als in Sydney. Man hat viel mehr Shops und große Center. Und ein
sehr cooles Internetcafe haben die hier auch - das "e-Fiftyfive".
Wir sehen uns das recht übersichtliche Chinatown an, wo sich das "Chili Cafe"
als recht gutes Thai-Bistro entpuppt. Anschließend fahren wir mit der
quasi antiken Straßenbahn - der Circle Tran eine ganze Runde durch die City.
Man kommt an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie der State Library,
dem Melbourne Gaol (ehemaliges Gefängnis mit Ausführung der Todesstrafe) oder
dem Telstra Dome (Sport-Stadion). An der King Street steigen wir aus und
fahren mit dem Expressaufzug hoch auf das Observation Deck im 55.Stock! Für
13,50 $ hat man hier eine sehr gute Sicht über Melbourne. Anschließend hätten
wir noch gerne eine Kleinigkeit eingekauft im Melbourne Center, wo aber auch die
Shops schon alle um 18 Uhr schließen - wie in Australien leider üblich. Da
können die noch einiges von uns lernen ;-) Nun gehts in die Lygon-Street,
dem ehemaligen Multi-Kulti und jetzt italienischem Viertel. Die ganze Straße ist
gefüllt mit Italienischen Restaurants! Wir essen im vom Lonely Planet empfohlenen
"Tiamo" draußen - allerdings mit unterstützung von Heizstrahlern, da es
inzwischen sehr windig geworden ist.
Das Melbourne-Museum haben wir uns aus Zeitgründen für nächstes Mal aufgehoben.
Am nächsten Morgen laufen wir früh zum Queen Victoria Market, dem Markt Nr.1 in
Melbourne. Man kann hier praktisch alles kaufen! Neben Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse,
Delikatessen auch Kleidung, Souvenirs, Schmuck, Lederwaren … Die Preise sind
niedrig und die Qualität sehr hoch.
- Di, 14 Nov - Mi, 15 Nov: Apollo Bay, Paradise Gardens Cottages
Unterwegs nach Apollo Bay machen wir kurz in Geelong halt (relativ unspektakulär)
aber nette Innenstadt. Ab Gelong fahren wir an der Küste entlang, die sehr grün
ist und eher an Neuseeland erinnert - von den fehlenden Bergen abgesehen. Der
Wind ist heute extrem stark, was die Surfer an der Surf-Beach in Torqai freut.
Allerdings scheinen hier einige noch am Lernen zu sein. ;-)
Kurz danach beginnt auch offiziell die Great Ocean Road. Tolle Ausblicke und
Zugänge zu traumhaften Stränden und dieses Türkis-Blaue Wasser begleiten uns nun
die nächsten zwei Tage. Abends in Apollo Bay stellen wir im Anschluß an ein sehr
leckeres Essen in Buffs Cafe fest, das die hier sehr leckere und
vor allem sehr mächtige Desserts haben. Der Rasberry-Chesecake war ca. 12 cm hoch -
und der ebenso hohe Cookies and Cream Chesecake hatte sicherlich über 3000 Kalorien!
In den Kuchenvitrine stand noch ein Stück "Death by Chocolate" Kuchen…
Unser Häuschen - Paradise Garden Cottages - liegt etwas außerhalb von
Apollo Bay in einem schönen Tal an einem Bach und hat eine Whirlpool-Badewanne.
- Mi, 15 Nov - Do, 16 Nov: Cape Bridgewater, Seaview Lodge
Das Wetter schlägt zur Zeit hier Kapriolen. Sonne, Regen, Graupel, und Sturmböen
wechseln sich im 10-Minuten-Takt ab.
Weiter auf der Great Ocean Road machen wir einen kurzen Halt und laufen den
"Maits Rainforest Trail" einem Rundweg durch den Regenwald, der aufgrund des
Regenschauers kurz vorher besonders gut wirkt. Wir machen den nächsten - diesmal
größeren - Abstecher zum Cape Otway Lighthouse. Auf dem Weg dorthin begegnen wir
unserem ersten Koala, der recht träge oben im Baum hängt. Kurz darauf folgen wir
einem Tipp eines Österreichers und stoßen auf einem Waldweg auf sieben weitere!
(bis jetzt hatten wir ja keinen einzigen gesehen. Im Gegensatz zu den Kanguruhs
sind die Koalas deutlich schwerer zu finden.) Wir besichtigen das Lighthouse und
die umliegenden historischen Gebäude. Als wir auf den Leuchtturm hoch wollen,
stellen wir fest, dass inwischen Windstärke 12 o.ä. herrscht.
Nun kommen wir zu einer Hauptattraktion der Great Ocean Road: den zwölf Aposteln.
riesige Kalksteinformationen, die im Meer stehen. Zwölf waren es wohl nie,
zumal vor ein paar Jahren ein weiterer eingestürzt ist. Jedenfalls sind es sechs.
Weiter zum nächsten Highlight der "Lord Arch Gorge", ebenfalls sehr beeindruckend.
Das Blowhole kurz danach, kann da nicht mithalten. Die "Thunder Cave" wiederum
ist empfehlenswert, da man hier der Brandung sehr nahe kommt, wenn zur
Aussichtsplattform heruntersteigt. Abschliessend kommt noch die "Arch" und die
"London Bridge". An diesem Teil der Great Ocean Road könnte man fast überall
Stundenlang stehen und zusehen…
Dennis - der Gastgeber unserer Seeview Lodge - ist sehr gesprächig, obwohl wir
erst nachts ankommen. Und er trinkt auch gerne einen Wein mit seinen Gästen.
- Do, 16 Nov - Fr, 17 Nov: Dunkeld, Grampians View B&B
Von Cape Bridgewater fahren direkt nach dem Fruehstueck zum Grampians NP.
Als erstes nehmen wir uns die Besteigung des Mount Abrupt vor, des hoechstens
Berges im Nationalpark. Der Aufstieg verlaeuft zunaechst recht unspektakulaer
durch den Wald. Man hat also nicht sonderlich viel Aussicht. Das aendert sich
aber ungefaehr auf halber Hoehe des Berges, von wo aus man immer wieder schoen
Ausblicke auf die umliegende Landschaft hat. Die Aussicht von oben lohnt sich
dann erst wirklich. Die Wanderung hat insgesamt ca. 3 Stunden gedauert.
Der naechste Stopp im Park ist Halls Gap, der Hauptort, der im wesentlichen aus
dem Visitor Center, ein paar Geschaeften und Restaurants besteht. Im Visitor
Center gibt ein Ausstellungszentrum der Aboriginiegeschichte, das allerdings
maessig umfangreich ist.
Am naechsten morgen begruesst uns das Wetter mit strahlendem Sonnenschein.
Also machen wir uns schnell auf den Weg in Richtung Kingsons S.E., also wieder
zurueck ans Meer. Unser erstes Teilziel ist Nelson, ein Kuestenort. Auf dem Weg
dorthin finden wir noch eine Abkuerzung ueber eine schmale, aber asphaltierte
Strasse, auf der uns 50 km lang kein einziges Auto entgegen kommt. Unterwegs
haetten wir beinahe noch ein ca. 1.50 m grosses Kaenguruh ueberfahren. War ganz
schoen knapp, da die Tiere einem einfach vors Auto springen. Wir erreichen Nelson
und fahren direkt zu dem wunderschoenen Sandstrand herunter, an dem wir auch
gleich ein bisschen verweilen.
Naechster Halt ist Mount Gambier, ein etwas groesserer Ort, in dem wir uns
zunaechst am Ortsengang den Blue Lake, einen Vulkankratersee, anschauen. Ist
tatsaechlich sehr blau. Da wir nun die Grenze zum Staat South Australia passiert
haben, gewinnen wir eine halbe Stunde durch die Zeitverschiebung. Das beschert uns
auch direkt ein paar Milchshakes, da wir in einem Cafe noch eine Bestellung
aufgeben koennen, das nach Sydney-Zeit schon geschlossen gewesen waere. :-)
Weiter gehts ueber die Kuestenstrasse bis zu unserem Zielort Kingston S.E.
- Fr, 17 Nov - Sa, 18 Nov: Kingston S.E., Seagrass Cottage
Mount Gambier
Am Geelong-NP entlang fahren wir in Richtung "Fleurieu Peninsula". An der 42 Mile
Crossing in der Nähe von "Salt Creek", die nicht leicht zu finden ist - da sie
nur aus der Gegenrichtung ausgeschildert ist, machen wir den ersten
Abstecher zum Strand. Nach ein paar Kilometern gehts nur noch mit einem 4WD weiter,
daher laufen wir das letzte Stück (1,3 km). Bei dieser Hitze ist das Laufen im
Sand bzw. durch die Sanddünen nicht einfach… Ein einsamer Strand mit recht kaltem
Wasser erwartet uns. Zumindest für die Füsse eine kleine Abkühlung.
Nach dem Mittagessen in Meningie gehts weiter durch recht langweilige Landschaft.
Nächster Halt ist Goolwa, ein netter kleiner Ort mit historischen Gebäuden.
Weiter nach "Victor Harbour", wo wir bis ans Meer fahren und auf die vorgelagerte
Insel "Granite Island" über eine Fußgängerbrücke durchs Meer laufen.
Danach gehts nach Normanville zu unserem Haus. Das Auffinden des Schlüssels
gestaltet sich diesmal etwas schwierig - aber nach zwei telefonischen
Rückfragen bei der Vermieterin kommen wir endlich rein…
Das Yankalila Homestead ist ein sehr schönes und gut ausgestattetes Haus.
Rundherum sind viele Bäume, in denen sich viele Vögel aufhalten… die morgens
ab ca. 6 Uhr lebhaft in den Tag starten. grrr.
- Sa, 18 Nov - So, 19 Nov: Normanville Beach, Yankalillabay
Am frühen Sonntag-Morgen fahren wir von Normanville nach Parndana, vo wo aus die
Fähre auf die Insel abfährt. Die Überfahrt dauert eine knappe Stunde. Die Fähre
ist komplett gefüllt - es gehen aber auch nur ca. Fahrzeuge drauf. Auf der Insel
stoppen wir erstmal in Kingscote, immerhin der größte Ort auf Kangaroo Island.
Hier ist noch weniger los, als unser Reiseführer bereits angekündigt hatte. :-)
Nach einem Kaffee und einem Riesen-Muffin folgen wir dem Rat des Reiseführers und
ignorieren den östlichen Teil der Insel weitgehend, was im Nachhinein auch gut war.
Im Westen liegt der "Flinders Chase NP" - das eigentliche Highlight der Insel.
Wir starten mit dem "Platypus Ocupation Walk" auf dem man u.a. Schnabeltiere
antreffen kann. War aber wenig los - sogar die Kanguruhs hatten gerade frei. :-)
Die verstecken sich bei Sonne und Hitze ohnehin gerne tagsüber unter den Bäumen
und sind dadurch kaum zu finden. Immerhin haben wir ein paar australische
Echsen (Guanas) und kurz ein Schnabeltier gesehen - auf einem zweistündigen
Walk! Nachdem wir etwas entäuscht im Visitor-Center mit einem der Angestellten
sprechen, zeigt der sich überrascht, daß wir so wenig Tiere gesehen haben.
Er geht dann gleich mit uns um die Ecke und da sitzt ein Koala im Baum - am
Parkplatz. Weiter hinten hüpfen Wallabies herum. Diese sehen aus wie kleine
Kanguruhs.
Wir fahren weiter zu den "Remarkable Rocks" - eine Formation aus Granitfelsen
am Rande einer Klippe. Sehr imposant, da man direkt darauf herumklettern kann.
In der Nähe liegt die "Arch". Zuerst nicht zu sehen folgt man dem Boardwalk
dorthin und gelangt erstmal zu einem Aussichtspunkt von dem aus eine Kolonie
von neuseeländischen Seelöwen zu sehen ist. Deren strene Geruch ist ungelogen
100m weit noch riechbar. Aber süß sind sie ja schon. Weiter unten steht man dann
plötzlich vor der Arch über die wir sogar darüber gelaufen sind ohne es zu merken.
So, nun wird es Zeit unser Haus das Eleanor River Homestead zu finden.
Über rote Staubpisten, das sind hier sogar Highways (!), gehts durch den "inneren"
Bereich der Insel. Hier ist man praktisch alein! Man muss aber sehr vorsichtig
fahren, da abends und erst recht Nachts Tiere die Piste kreuzen. Wir sehen auch
viele und müssen öfter mal auf die Bremse. Die rote Staubwolke, die wir hinter
uns herziehen, kann sich sehen lassen. Kurz vor Einsetzen der Dunkelheit sind
wir endlich am Haus - Nachts hätten wir es hier draußen wohl nicht gefunden.
Weit und breits ist hier nichts außer unserem Haus und den Kanguruhs. Absolute
Stille. Das Haus ist ein tolles Blockhaus mit sehr guter, stilvoller Ausstattung.
Hier könnte man auch eine Woche bleiben! Es versorgt sich selbst mit Strom aus
Solarzellen und Wasser durch Auffangen des Regenwassers.
- So, 19 Nov - Di, 21 Nov: Parndana,
Eleanor River Homestead
Am nächsten Tag wird es anstrengend! Wir haben uns einen Walk ausgesucht, der
in unseren beiden Reisefuehrern empfohlen wird. Offizielle Einstuffung "hard"
in der Kangaroo Island Walk-Broschuere. Er ist ca. 9 km lang und beginnt sich
in der Naehe von Cape Borda und geht nach Ravine des Casoars. Zunaechst durch
Eukalyptuswald (nein, diesmal keine Koalas gesehen) in dem es gluecklicherweise
recht schattig ist (bei 30 Grad und Sonne). Der Weg wird steiler und ist
teilweise auch schwer zu erkennen. Bald kommt man an einem Flus raus, dem man
lange folgt. Schliesslich gelangt man an einen traumhaften Strand! Ungefaehr
einen halben km breit, links und rechts Felsen, weisser Sand und dieses
tuerkisfarbene Wasser … Und wieder sind wir ganz alleine. :-) Unterwegs sind uns
noch einige recht grosse Echsen begegnet. Das Wasser ist aber sehr frisch …
Auf dem Rueckweg nehmen wir den Loop-Trail der auch steil und zudem sandig ist -
der Schatten ist inwischen auch knapp…
Kurzer Zwischenstopp zu Hause und weiter gehts nach Kingscote, wo es uns nach dem
Abendessen im Ozone Hotel zu den Little Penguine zieht. Nach Einbruch der
Dunkelheit gibts es organisierte Walks am abgesperrten Strand entlang, wo man die
Pinguine aus naechster Naehe beobachten kann. Der Fueherer hat dabei einen
roten Schweinwerfer, der fuer das richtige Licht sorgt. Die Pinguine koennen
nämmlich kein rotes Licht wahrnehmen und fuehlen sich so nicht gestoert. Fotos mit
Blitz sind verboten. Filmen und Fotografieren ist dadurch aber sehr schwer.
Nach ca. einer Stunde haben wir zahlreiche Pinguine - auch viele Junge gesehen.
Sehr aktiv die Kleinen.
Die Fahrt zu unserem Haus ist Nachts allerdings auch schon wieder ein kleines
Abendteuer, da die Tierwelt sehr aktiv wird und man nicht viel sieht hier
draussen. Mehr als 60 km/h kann man nicht fahren…
- Di, 21 Nov - Do, 23 Nov: Adelaide, Rendezvous Allegra Hotel ****
Nach dem Frühstück fahren wir pünktlich los, um die Faehre um 10:30 Uhr von
Penneshaw wieder zurueck auf das Festland zu erwischen. Ziel ist Adelaide,
der letzte Punkt auf unserer Australienroute. Vom Faehranleger fahren wir direkt
durch bis nach Adelaide. Unterwegs muessen wir noch bei einer Waschanlage vorbei,
um den roten Staub vom Auto zu bekommen. :-)
Nachdem wir eingecheckt haben und das Auto abgegeben haben, nehmen wir erst mal
einen kleinen Spaetnachmittagimbiss in einer der zahlreichen Espressobars zu uns
und flanieren ein bisschen durch die Stadt. Richtiges Sightseeing steht erst morgen
auf dem Programm. Abendessen in einem sehr guten thailaendischen Restaurant in der
Goulger Street, eine Strasse, in der sehr viele Restaurants unterschiedlichster
Nationalitaeten vertreten sind.
Am nächsten Morgen ist nach dem Fruehstueck in einem der zahlreichen Cafes
in Adelaide erst mal shopping angesagt. Wir haben ja schliesslich noch ein paar
Geschenke zu besorgen. Gut geeignet hierfuer ist die Einkaufsmeile Rumble Mall,
eine Fussgaengerzone die mit allen Arten von Geschaeften gesaeumt ist und auch noch
einige sehr schoene, alte Shopping Arkaden aufweist. Erinnert wieder sehr an
London. Am Ende der Rumble Mall begeben wir uns eine Parralelstrasse weiter,
die North Terrace, die ca. 80% der Sehenswuerdigkeiten Adelaides vereinigt.
Wir steuern zunaechst den wunderschoenen und, wie ueberall in Australien,
kostenlosen Botanischen Garten an und legen uns ein bisschen auf die Wiese.
Das schoene an Adelaide ist, dass es um die Innenstadt herum einen gruenen Guertel
aus Parks und Gruenanlagen hat, so dass die gruenen Oasen der Stadt nie weit weg
sind. Weiterhin kommt trotz der rd. 1.5 Mio. Einwohner nie so richtig das Gefuehl
der Beengtheit oder der Hektik auf, was ebenfalls sehr angenehm ist.
Wir spazieren weiter auf der North Terrace in Richtung Osten. Hier steht ein alter
Prachtbau neben dem anderen. Wir kommen vorbei an den Gelaenden der Universitaeten
von South Astralia und Adelaide - beide natuerlich deutlich schoener als in
Frankfurt, klar. Weiterhin kann man hier das South Australia Museum und die State
Library besuchen. Weiter gehts zum War Memorial und vorbei an den Houses of
Gouvernment und Parliament wieder zurueck in den Einkaufsbereich. Jetzt besuchen
wir noch den Central Market, eine alte Markthalle in der man vor allem alle Arten
von frischen Lebensmitteln kaufen kann, aber auch Spezialitaetengeschaefte zu
finden sind. Wie fast immer in Australien machen uns allerdings die
Öffnungszeiten ein wenig zu schaffen. Die Haelfte der Laeden ist bereits
geschlossen (um ca. 16 Uhr)!
Das Abendessen, zur Feier unseres letzten gemeinsamen Abends, wird im argentischen
Restaurant Gaucho eingenommen. Hier gibt es super leckere, megadicke Steaks.
Die kleinsten fangen bei 350 g an.
Am naechsten Tag geht es schon wieder in Richtung Singapur zurueck.
Do, 23 Nov: QANTAS AIRWAYS, QF 0081
Von: ADELAIDE, AUSTRALIA (ADL) Abflug: 2:35pm
Nach: SINGAPORE, SINGAPORE (SIN) Ankunft: 7:25pm
Flugzeit: 7 Stunden und 20 Minuten
2 Übernachtungen in Singapur
- Do, 23 Okt - Sa, 25 Nov: Singapur, Carlton Hotel
Wir kommen gegen 19:30 Uhr im Hotel an und machen uns sofort auf den Weg nach
Little India um noch einmal in dem bereits auf dem Hinweg getesteten Restaurant
Banana Leaf Apolo ein Abendessen zu kriegen. Der Laden ist gerammelt voll und wir
bekommen gerade noch so einen Tisch. Hier kann Claudi nun endlich das bereits
angepeilte Fisch Head Curry probieren. Es ist in der Tat sehr lecker. Der Kopf
muss allerdings von einem Riesenfisch stammen. Das Fleisch, das in dem Kopf
enthalten ist, entspricht Mengenmaessig etwa einer ganzen Forelle.
Am nächsten Tag ist Shopping angesagt - das mach bekanntermaßen sehr viel Spaß in Singapur!
Abends nehmen wir noch die Singapore Night Safari mit,
die zwar interessant aber haupsächlich sehr touristisch und voll war. Eher was für Kinder…
Sa, 25 Nov-So, 26 Nov: QANTAS AIRWAYS, QF 0005
Von: SINGAPORE, SINGAPORE (SIN) Abflug: 11:00pm
Sa, 25 Nov
Nach: FRANKFURT, GERMANY (FRA) Ankunft: 5:15am
So, 26 Nov
Flugzeit: 13 Stunden und 15 Minuten
Anmerkungen? Fragen? Nur her damit!